06.11.2017

China hat einen neuen Mao

China hat einen "neuen Mao"

Ob im Fernsehen in der Zeitung oder auf Facebook - Der selbsternannte Weltenherrscher Donald Trump ist in aller Munde. Mal ist es erstauntes Entsetzen, mal die pure Begeisterung, die den Rest der Welt im "Trumpschen Fahrwasser" von Abneigung bis Zuspruch erstarren lässt. Dabei macht sich am anderen Ende der Welt bereits der nächste Luntenleger auf die Socken. Einer, der, wie sein westliches Pendant, sein Land zur Echokammer seiner eigenen Vorstellungswelten umfunktioniert.

Chinas Steuermann Xi Jinping hat sich im Land der possierlichen Pandabären ganz demokratisch - selbstredend - und genauso pompös - kommunistengleich - vom neuen Zentralkomitee der Kommunistischen Partei für weitere fünf Jahre ins Amt des Generalsekretärs wählen lassen.

Es sind seine ideologischen Leitideen die ihm die große Machtfülle garantieren wie sie vor ihm nur der Staatsgründer Mao Zedong hatte. Eine Kritik an seiner Politik ist praktisch undenkbar. Es scheint, als könne Xi Jinping als einziger Führer nach Mao die maogleiche "absolute individuelle Autorität" erlangen. Dieser Status der Unantastbarkeit lässt ihn daher ganz entspannt mit der Tradition brechen, einen Nachfolger für eine reibungslose Machtübergabe aufzubauen. Ein Klima der Angst fröstelt durch das Riesenreich. Der Überwachungsstaat hat wieder einen neuen Namen. Xi Jinping. Maos grausames Kapitel chinesischer Geschichte Teil II. - Tröstlich zu wissen, dass es auch Dinge gibt, die generationenübergreifend positiv Geschichte schreiben. Dazu gehört ohne Wenn und Aber die Kapitalanlage in Gold. Unsicherheit und Angst sind hier Fremdworte. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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