20.11.2017

Von Bokassa bis Mugabe - Zur Strafe ins Exil

Von Bokassa bis Mugabe - Zur "Strafe" ins Exil

Wer Unrecht tut, wird bestraft! Das ist auch gut so. Aber diese Wahrheit birgt leider auch sehr viel Unwahrheit. Wir erleben es tagtäglich, dass nicht jeder für das, was er getan oder auch nicht getan hat, einstehen muss oder bestenfalls eine "Strafe" erfährt, die in keinem Verhältnis zur Sachlage steht.

Um sich vor einer gerechten Strafe verdrücken zu können, spielen Geld und Macht oftmals eine große Rolle. Bei Diktatoren scheint genau dieses Gen stark ausgeprägt zu sein. Sie haben ihr Volk geknechtet, betrogen und ausgeraubt. Und wenn es irgendwann aufbegehrt, setzen sich die Zerstörer ihres Landes in den bereitgestellten Privatjet und fliegen ins Exil. Diese Tatsache allein betrachtet ist schon schlimm genug. Völlig unverständlich und am normalen Rechtsempfinden vorbei wird es dann erst, wenn diese verhassten und ausgemusterten Diktatoren woanders mit offenen Armen aufgenommen werden. Die Menschen fragen sich zu Recht, wo ist das Rechtsempfinden derer, die diese fahnenflüchtigen Despoten aufnehmen? Prekär ist, zu diesen Ländern zählen nicht nur die für uns eher zweifelhaften Staaten Saudi-Arabien oder Südafrika. Nein, auch Frankreich und die USA sind diesbezüglich sehr gastfreundlich. Lassen wir uns mal überraschen, an welche Tür Simbabwes 93-jähriger Präsident Robert Gabriel Mugabe klopfen wird.

Viel mehr Klarheit und dazu noch Grund zur Freude haben Kapitalanleger in Gold und Silber in diesen Tagen. Der Goldpreis lächelt mit anziehenden Notierungen. Ein klares Kaufsignal. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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