27.11.2017

Wenn der Wille allein nicht reicht - Was kommt nach dem Scheitern von Jamaika?

Wenn der Wille allein nicht reicht - Was kommt nach dem Scheitern von "Jamaika"?

Der Wähler hatte am 24.9. das Wort. Aber so richtig glücklich ist keiner mit dem Ergebnis. Weder die Mandatsträger, noch der Souverän. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist eine Regierungsbildung mit nie gekannten Schwierigkeiten verbunden. Die Genossen mauern und fühlen sich vom Wähler in die Reha geschickt statt auf die Regierungsbank. Und "Jamaika" ist ja bekanntlich jämmerlich geplatzt. Was also tun, Frau Bundeskanzlerin, liebe Abgeordnete?

Auf der Tagesordnung steht das Ausprobieren einer neuen Situation. Jetzt heißt es raus aus der Komfortzone und den stabilitätsgewohnten Deutschen die neue Lage erklären. Und das mit genauso viel staatsmännischer Souveränität, wie uns die liebgewonnene Leichtigkeit bisheriger Regierungsbildungen glauben machten wollte. Fakt ist: Deutschland ist seit dem Scheitern von "Jamaika" in der Schwebe. Das (Un) Wort "Neuwahlen" macht die Runde. Und schon ist die AfD der Elefant in allen Räumen. Spiegelt das komplizierte Wahlergebnis eine gesellschaftliche Krise wider oder Ist es vielleicht doch eher Sauerstoff für die Demokratie? Man hat den Eindruck, weder noch. Also, weder Himmel noch Hölle. Denn der Ablaufplan unseres Grundgesetzes scheint auch in der Praxis zu funktionieren. Und das können nicht viele Demokratien von sich behaupten. -

Bestens zu funktionieren scheint auch die Kapitalanlage in Gold und Silber. Sie bietet dem Anleger wenig Spiel für Überraschungen. Kein Wunder, bei der Konstanz! Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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