01.12.2017

Das miese Spiel mit den Lebensversicherungen

Das miese Spiel mit den Lebensversicherungen

Wie schnell sich die Zeiten ändern, lässt sich an vielen Dingen des alltäglichen Lebens festmachen. Öffentliche Telefonzellen sind genauso out, wie Zimmerantennen, Briefe schreiben oder Bankkundenschalter. Einige werden sich jetzt zurücklehnen und von der guten alten Zeit schwärmen. Damals, ja damals! Stimmt, damals waren alle genannten Errungenschaften topaktuell und modern. Aber heute, heute sind sie es nicht mehr. Und wenn man ehrlich ist, sind die neuzeitlichen Alternativen zu oben genannten Auslaufmodellen gar nicht so schlecht. Technische Quantensprünge wie Digitales Fernsehen, E-Mails und Homebanking haben unser Leben doch weitestgehend auf eine sehr angenehmere Stufe gestellt.

Dadurch, dass die Welt immer enger zusammenrückt (Globalisierung) und die Wirtschafts- und Finanzmärkte länderübergreifend verwoben agieren, bedarf es in vielen Segmenten aufgrund der neuerlichen Rahmenbedingungen auch neue und angepasste Richtlinien und Vertragsformen. Wenn diese Herausforderung klug und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl angegangen wird, nämlich, dass nicht alles Alte schlecht, und alles Neue besser ist,  sondern der Anspruch, Bewährtes mit Neuem in Einklang zu bringen, dann wird Fortschritt für alle viel verständlicher.

Leider zeigt die Erfahrung das genaue Gegenteil. Menschen werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Das mag manchmal lästig oder gar nervig sein. Wenn es aber um die Rendite lebenslanger Arbeit geht, hört der „Spaß“ auf. Immer mehr Anbieter von Lebensversicherungen versuchen hoch verzinste Altpolicen wie Renten- oder Lebensversicherungen auf geschickte Art und Weise loszuwerden. Durch die andauernde Niedrigzinspolitik (Zinsflaute), neue Konkurrenz mit digitalen Geschäftsmodellen und strenge gesetzliche Regeln, wie die neue Regulierungsvorschrift Solvency II, so ihre Argumente, könnten die versprochenen hohen Zinsen am Kapitalmarkt nicht mehr erwirtschaftet werden. Für die Versicherten ist das alles andere als lustig. Die vollmundigen Garantieversprechen von bis zu 4 Prozent veranlassen mittlerweile auch so seriös klingende Versicherer wie Gothaer, Generali oder Ergo die Altersvorsorge von mindestens 10 Millionen Menschen zu gefährden. Und das teilweise mit sehr fragwürdigen Methoden. Nicht selten sind es dreiste Briefe, mit denen Kunden auffordert werden, ihre lukrativen Altverträge vorzeitig zu kündigen. Diese Aufforderungsschreiben ähneln einer miesen Masche und sollten von Kunden mit größter Vorsicht behandelt werden. Das Risiko, welches die Versicherer auf ihre Kunden abwälzen wollen, liegt aber eindeutig bei ihnen.

Der plötzliche und sogenannte „Run-Off“ aus alten Lebensversicherungsbeständen birgt nicht nur die ernste Gefahr der großen Verluste für Versicherungsnehmer, es wird auch befürchtet, dass Menschen sich komplett von der privaten Altersvorsorge verabschieden. Denn die hybriden Alternativangebote mit reduzierten Garantien sind für den Kunden nur schwer zu durchschauen und bringen oftmals auch nicht die gewünschte Sicherheit. -

Das genaue Gegenstück zeigt sich in der wohltuenden Solidität und Zuverlässigkeit des Edelmetallmarktes. Hier finden Kapitalanleger in Gold oder Silber eine perfekte Alternative möglicher Altersvorsorge. Dort, wo Vertrauen sich auszahlt! Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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