05.12.2017

Wie bitte, AfD? Nicht schon wieder!

Wie bitte, AfD? Nicht schon wieder!

Wer gehofft hat, zur AFD sei alles gesagt und man könne doch bitte schön zur Tagesordnung übergehen, dem sei gesagt, dass Schicksal will es anders. Nicht etwa, weil es noch so viel Wichtiges und Lehrreiches über diese unangenehme Zeiterscheinung zu sagen gäbe, sondern weil diese ursprünglich ganz anders geplante Alternative für Deutschland (AfD) die gleichen unangenehmen Ziele verfolgt von denen wir dachten, sie seien endgültig auf dem Schrottplatz der Geschichte geparkt. -

Als der Gründungsinitiator Bernd Lucke die rechtsliberale Partei AfD 2013 gründete, drückte er seiner Idee einen europaskeptischen Stempel auf. Seine Abwahl als Vorsitzender im Jahre 2015 bereitete den Boden für rechtspopulistische, völkische und auch islamfeindliche Strömungen. Die Welt hätte wohl nie mehr etwas von der AfD gehört, wenn Deutschland und der ganze Euro-Raum im Sommer 2015 nicht Ziel von über einer Million Flüchtlingen und Migranten geworden wären. Es begann eine gesellschaftliche Debatte über die Ausrichtung der Asyl-, Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, die der AfD genau in die Karten ihrer wahren Gesinnung spielte. Seitdem dreht sich innenpolitisch fast alles nur noch darum, was die AfD sagt, macht und tut, und wie lautstark sich alle etablierten Parteien von ihrem menschenverachtenden Gedankengut distanzieren. Dass das laute Geschrei sie nur noch mehr hofiert, begreifen die wenigsten. Das Wahlergebnis von 12,6% bei der Bundestagswahl 2017 spricht leider eine andere Sprache. -

Anscheinend ist eine zukunftsträchtige Kapitalanlage in Gold und Silber leichter zu durchschauen. Vielleicht auch deshalb, weil sie eine wirkliche Alternative darstellt, und weil sie es nachweislich gut meint. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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