10.12.2017

Die Olympische Idee versinkt im kommerziellen Sumpf

Die Olympische Idee versinkt im kommerziellen Sumpf 

Das Erbringen großer sportlicher Leistungen stand für den französischer Pädagogen, Historiker und Sportfunktionär Baron Pierre de Coubertin wahrlich nicht auf seiner Agenda als er die "Wiederbelebung" der Olympischen Idee ins Auge fasste. Für ihn stand einzig die Verwirklichung pädagogischer Ziele im Vordergrund als er 1894 das "Internationale Olympische Komitee" gründete um die Jugend der Welt zusammenzuführen.
Was seitdem aus seiner wunderbaren Idee geworden ist, lässt nicht nur Sportfans in aller Welt die Haare zu Berge stehen, auch die Aktiven, die sich ohne Anabolika und Co. zur Freude aller sportlich messen wollen, steht das Grauen über die kommerzielle und perverse Entwicklung von Olympia ins Gesicht geschrieben. Der Irrweg beschreibt sich wie folgt: 

Wer spricht schon vom Verlierer?

Und dabei reden wir nicht vom Letztplatzierten sondern von den Weitspringern denen zwei Zentimeter zur Goldmedaille fehlen oder den Läufern, die vielleicht dreitausendstel Sekunden hinter dem Ersten ins Ziel einlaufen. 
Gewinnen "Auf Teufel komm raus". Und wenn die eigene Kraft dazu nicht reicht, steht man entweder im Schatten der Bedeutungslosigkeit oder man dopt sich Ins Rampenlicht. Sprich, in die "Herzen" aller profitsüchtigen Funktionäre und "Werbemaschinerien". Was ist bloß aus dem einstigen Anspruch geworden, den Sport zu adeln und zu stärken? -
In der Kapitalanlage muss man für Gold nicht tricksen. Dort strahlt sogar Silber einen bleibenden Glanz aus. Eine Wohltat unter viel zu vielen Blendern unserer Zeit! Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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