13.12.2017

Digitalisierung - Zukunft lässt sich nicht aufhalten!

Digitalisierung - Zukunft lässt sich nicht aufhalten!

Die einen nennen sie ein Scheinproblem mit schillerndem Aha-Effekt, die anderen sind der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung die größte Herausforderung unserer Zeit ist und deshalb auch als Meilenstein angesehen werden sollte.

Der digitale Wandel gleicht einem Quantensprung.  Mehr als 20 Milliarden Maschinen und Geräte sind mittlerweile über das Internet weltweit vernetzt. Bis 2030 rechnet man mit bis zu einer halben Billion, bei einem weltweiten Datenvolumen von mehr als 100 Zettabytes. Eine Zahl mit sage und schreibe 21 Nullen! -

Der mentale Wandel birgt die wahren Chancen

Was verbirgt sich genau hinter dieser digitalen Revolution, die nicht nur in aller Munde ist, sondern dessen richtig verstandene Umsetzung auch die politischen Parteien an die Startblöcke gezerrt hat. So hat zum Beispiel die Freie Demokratische Partei (FDP) die Digitalisierung respektive den digitalen Wandel zu einem ihrer wichtigsten Anliegen im Länder- und Bundeswahlkampf 2017 gemacht. Der weltweite Beginn einer neuen Zeit sei förmlich mit den Händen zu fühlen, resümierte FDP-Chef Christian Lindner sein Anliegen an die Zukunft. Dass genau dieses Thema nach der Bundestagswahl bei den Gesprächen zur Bildung einer neuen Regierung in Berlin Priorität Charakter besitzt scheint dem FDP Chef Recht zu geben.

Breitbandausbau, digitaler Wandel, neue Denkweisen. Nur drei Begriffe, die unsere Zukunft ganz sicher verändern werden. Mit dieser Auslegung der Gedanken zur Digitalisierung steht Lindner nicht alleine da. Lange schon wabert das Wort „Digitalisierung“ oder die andere Sprachvariante „Industrie 4.0“ durch die Medien. Es scheint fast schon ein Modewort für Rationalisierung geworden zu sein. Oder ist es nur ein anderes Wort für eine „erfolgreiche Unternehmensstrategie“, um zukünftig echte Innovationen und neue Geschäftsmodelle auf den Markt zu bringen? Verstanden als Anforderung und Chance zugleich? Letzteres ist sicherlich eher anzunehmen, weil die Digitalisierung schon jetzt bis in jede kleine Nische unseres Lebens eindringt. Der Weg zur Bank wird ebenso überflüssig wie der zum Amt, Briefkasten oder Lexikon. Vernetztes und vertieftes Wissen ist per Mausklick und per Knopfdruck verfügbar. Wir erleben datenbasierte Entscheidungen als wichtige Treiber, um Prozesse zu optimieren und sie effizienter zu gestalten. Schnelle Kommunikation und kürzere Wege sparen Zeit. Zeit, die wir für andere Dinge einsetzen können. Und da drängt sich das Thema Bildung besonders auf. Schulen benötigen mehr Breitbandanschlüsse, WLAN und Computer. Die nächste Generation muss fit sein für die großen Anforderungen der Digitalisierung. Sie aufhalten zu wollen wäre töricht und unverantwortlich.

Ein guter Rat wäre, die Entwicklung der Digitalisierung so anzunehmen, wie es viele kluge Menschen mit ihrer Kapitalanlage in Gold und Silber handhaben. Sie wissen heute schon die Vorteile von morgen zu schätzen. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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