22.12.2017

Merkel, die 4te - Eine Blaupause von Kohl?

Merkel, die 4te - Eine Blaupause von Kohl?

Es war ein mutig verfasster Gastbeitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. Dezember 1999 der zum Ausgangspunkt einer steilen Polit-Karriere werden sollte. In diesem Artikel - der auf den Tag genau vor 18 Jahren einem kalkulierten Affront glich - rief die damalige CDU Generalsekretärin Dr. Angela Merkel ihre Partei auf, sich von dem "Spendenkanzler" und langjährigen CDU-Patron Dr. Helmut Kohl zu trennen. Sein höchst merkwürdiger Umgang mit der skandalösen CDU-Parteispendenaffäre, so die ostdeutsche Naturwissenschaftlerin, würde einer Neuordnung ihrer Partei nur im Wege stehen. Angela Merkel machte keinen Hehl daraus, wie sehr sie sich genervt fühlt von der Ignoranz und der demonstrativen Sturheit ihres Förderers und Einheitskanzlers. Aber auch von der uneingeschränkten "Königstreue" ihres Parteipräsidiums schien Merkel die Nase gestrichen voll zu haben. Ihre skeptisch beäugte Offensive entwickelte sich in ungeahnte politische Höhen. - Viele gewonnene Wahlen und eine "halbverlorene Bundestagswahl" später, stehen andere "Artikelschreiber" in den Starlöchern, um den sich anbahnenden politischen Stillstand ihrer "Kanzlerin mit Aussitzcharakter" anzuprangern. Die zuletzt gescheiterten Sondierungsgespräche zur neuerlichen Regierungsbildung sind für ihre lauernden Gegner nur ein Grund von vielen die mehrmals zur mächtigsten Frau der Welt gewählten Angela Merkel aus dem Amt zu befördern. Ein Schelm, der eine "Blaupause Kohl" im Sinn hat. - Eine Kapitalanlage in Edelmetallen gleicht den positiven Genen dieser beiden politischen Alphatiere. Nur mit dem einen Unterschied, dass sich bei Gold und Silber keine Dekade des Abschwungs abzeichnet. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



© 2018 valvero Sachwerte GmbH