12.01.2018

Bleibt Gold auch 2018 ein sicherer Hafen für Anleger?

Bleibt Gold auch 2018 ein sicherer Hafen für Anleger?

Wie in allen Branchen üblich, wird zum Jahresbeginn auch am Edelmetallmarkt die Marktentwicklung analysiert und prognostiziert. Rückblick und Ausschau reichen sich dabei ehrfurchtsvoll die Hände.

Auch wenn Prognosen sich noch so sehr auf seriöse Fakten stützen, sie bergen immer den Charakter einer risikobelasteten Vorhersage. Und weil Prognosen von Menschen erdacht sind, ist es wohl nur all zu menschlich, dass sie hier und da noch in ein persönliches Interessensbad getaucht werden, bevor sie zur Meinungsbildung an die Anleger weitergeleitet werden.

Bei Gold ist die Sache recht eindeutig. Derartig gewagte "Schminkkurse" hat dieses erfolgreiche Edelmetall nicht nötig. Die steigenden Kurse von Gold sind Fakt. Sie resultieren einerseits aus der Schwäche des Dollars gegenüber dem Euro und den neuerlichen politischen Problemfeldern Nordkorea und Iran. Stichwort: Gold als Krisenwährung. Aufgrund der starken Abhängigkeit des Goldes von den USA wirkt sich auch der sogenannte "US-Präsidentschaftszyklus" auf den Verlauf des Goldpreises aus. Historisch rückwirkend betrachtet hat der Goldpreis immer in sogenannten "Nachwahljahren" respektive "Zwischenwahljahren" zugelegt. Und das teilweise bis zu 18 Prozent. Aber Vorsicht. Die Betrachtung von Zyklen ist die eine Seite der Medaille, die darauf aufbauende Prognose ist nur - wie bereits erwähnt - eine risikobelastete, wenn auch angenehme Annahme. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Verlauf des Goldpreises sehr hoch. Für den klassischen Goldanleger überwiegen die positiven Indikatoren, die das Jahr 2018 zu einem Goldjahr machen können. Das ist eine selbsterklärte Feststellung, keine Prognose! Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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