17.01.2018

Verminderte Erdrotation erhöht die Erdbebengefahr 2018 – Was steckt hinter dieser These?

Verminderte Erdrotation erhöht die Erdbebengefahr 2018 – Was steckt hinter dieser These?

Das Jahr 2018. Nun ist es leibhaftig da. Wie viel würden wir Menschen dafür geben, jetzt schon zu wissen, was in diesem Jahr passiert.

Neben den ganz persönlichen Fragezeichen zu den Themen Beruf Familie und Gesundheit, fragen sich auch viele Menschen, wie es mit unserer Erde weitergeht. Die Zunahme von Katastrophen hat uns  auf dem gesamten Globus aufgeschreckt. Allein im Jahr 2017 bescherte uns unsere Mutter Erde 26 große Naturkatastrophen. Darunter Zyklone, Waldbrände, Hitze- und Kältewellen so wie sechs starke Erdbeben mit unzähligen Toten und Verletzten. Nicht umsonst sind der Klimawandel und seine Folgen in aller Munde. Bis auf ein paar wenige Unbelehrbare, wie der US-Präsident Donald Trump, haben wir Menschen erkannt, dass wir pfleglicher mit unserem Planeten umgehen müssen. Wissenschaftler in aller Welt schlagen Alarm. Zudem befürchten zwei US- amerikanische Wissenschaftler, dass die Zahl schwerer Erdbeben im kommenden Jahr noch zunehmen wird. Ihre Annahme begründen sie mit der verlangsamten Rotation der Erde. Auch wenn es nur um etwa eine Millisekunde am Tag geht, könnten riesige Mengen an unterirdischer Energie nahe des Äquators freigesetzt werden. Dies beträfe viele Menschen. Die Forscher untermauern ihre „Vermutung“ damit, dass in der Vergangenheit immer dann schwere Erdbeben folgten, wenn die Erdrotation abnahm. Ihre Untersuchungen betreffen alle Erdbeben seit 1900 mit mindestens einer Stärke 7 auf der nach oben offenen Richterskala. Die Wissenschaftler stießen auf fünf Perioden in denen die Verlangsamung der Erdrotation eine Dauer von fünf Jahren aufwies. Mit der jeweiligen Folge, dass statt 15 Erdbeben, sage und schreibe 25 bis 30 schlimme Erdbeben pro Jahr registriert wurden. Die Quintessenz  des vagen Wissens, dass die derzeitige Verlangsamungsperiode nun schon vier Jahre andauere und eine Erdbebenflut bevorstehen könnte, scheint daher schlüssig zu sein, berge aber noch sehr viele Unbekannte.

Was beeinflusst die Verlangsamung der Erdrotation?

Für den Normalsterblichen ist die Erdrotation eine   naturgegebene Tatsache. Dennoch überrascht es viele,  wie ungleichmäßig sich unser Planet dreht und vor allem, welche Vorgänge die Rotation beeinflussen. Mal  bremsen Sie unseren Planeten ab - Stichwort: Gezeitenreibung, mal beschleunigen Sie ihn wieder -  Stichwort: Abschmelzen des Poleises -. 

Warum eine Verlangsamung der Rotation - also eine Verlängerung des Tages - viele Erdbeben zur Folge haben soll können die Wissenschaft derzeit noch nicht schlüssig beantworten. Obwohl andere Wissenschaftler keinen direkten Zusammenhang zwischen einer Verlangsamung der Erdrotation und mehr Erdbeben sehen, sagen andere Forscher eine große Zahl verheerender Erdbeben für das Jahr 2018 voraus.

Bei allem Für und Wider schließt sich mit dieser These der verlorenen Minisekunde, fast wie selbstverständlich, der Kreis zum Thema unseres Jahrhunderts. Der Klimawandel. -

Unstrittig ist dagegen die positive Aussicht für Kapitalanleger in Gold- und Silbermünzen/ -barren. Die Indikatoren für die Fortsetzung des positiven Trends aus 2017 sind eindeutig. Der fehlende Schub einer Millisekunde wirkt sich auf dem Edelmetallmarkt noch nicht aus. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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