24.01.2018

Der Präsident und sein Verständnis von Establishment – Beides First!

Der Präsident und „sein“ Verständnis von Establishment – Beides „First“!

Im Normalfall machen ganz normale Menschen in ihrem ganz normalen Job übers Jahre gesehen eine gute Arbeit. Wenn auch nicht immer alles wie geplant abläuft, so bringt doch die getane Arbeit die Volkswirtschaften ihrer Länder stetig nach vorne. Aber die Realität hat einen Knacks bekommen.

Seit der amerikanische Präsident Donald Trump heißt, scheint diese These nicht mehr unbedingt zu stimmen. Er, der selbst ernannte  großartigste Führer der freien westlichen Welt, stampft binnen eines Jahres alles Gewohnte in die Tonne, verkehrt es ins genaue Gegenteil, und streckt seinen Gegnern auch noch arrogant und frech die Zunge raus. So, als wolle er ihnen sagen, wie blöde sie eigentlich sind, ihn zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt zu haben. „Das habt ihr nun davon!“, spiegelt sein Gesicht in allen Varianten der Schadenfreude wider. Jetzt erst recht!

Was die Menschen in Amerika von ihrem „gottähnlichen“ Präsidenten haben - vor allem die Unterschicht, die ihn fast anbetend auf den Thron gehoben hat - aber auch die, die über Amerikas Grenzen hinaus dieses Malheur mitertragen müssen, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Nichts! Sorry, jedenfalls nichts Gescheites.
Denn was dieser Immobilien-Mogul als Präsident in seiner einjährigen Amtszeit auf die Beine gestellt hat, ist außer Fehltritte und Skandale kaum der Rede wert. Abgesehen von den hetzerischen und brandgefährlichen Statements zu seinem geistig minderbemittelten IQ-Pendant aus Nordkorea und seiner exklusiven Meinung zum Thema „Klimakatastrophe“ hat dieser breit grinsende und lang beschlipste Egomane aus Washington nichts Erwähnenswertes hervorgebracht. Er ist sich bis heute nicht einmal in seinen eigenen populistischen Wahlversprechen treu geblieben, eine Mauer zu Mexiko zu bauen, die von ihm verteufelte Obamacare zu kippen oder ein Einreisestopp für Muslime durchzusetzen. Alle Vorhaben sind krachend gefloppt. Man könnte auch sagen, ein Jahr „America First“ für die zeitgeschichtliche Katz. Das heißt, ... nicht ganz. Denn einem Weihnachtsmärchen ähnlich, begab es sich zu der Zeit der Misserfolge im Dezember 2017, dass der amerikanische Kongress die Korken knallen ließ und die spektakulärste Steuerreform der Geschichte passend zum Weihnachtsfest durchwinkte. Halleluja!

Wallstreet-Milliardäre, Hedgefond-Bosse und Industrie-Magnaten standen vor einem reich gedeckten Gabentisch, der übrigens auch nach Weihnachten üppig gedeckt bleiben sollte. Aus der Trump-Clique hört man das Wort „historisch“. Andere sprechen von einer nie gekannten und schamlosen Selbstbereicherung. Aber diese Sicht der Dinge bügelt der Meister der Selbstdarstellung eigenhändig ab. Wohl wissend, dass er der größte Gewinner dieses Steuercoups ist.

Auf die Veröffentlichung seiner Steuererklärung angesprochen grinst Mister President nur zynisch in die Kameras. Was ist schon geschehen? -

Wieder einmal so gut wie nichts. Außer, ein weiterer Tag in einem gespaltenen Amerika mit einem desinteressierten Idioten an der Schaltstelle des Staates.

Ganz anders zeigt sich die Wahrnehmung der Anleger auf den Edelmetallmärkten. Sie partizipieren von den fairen Konditionen von Gold- und Silberanlagen. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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