08.02.2018

Goldene Zukunft - Goldbesitz verschafft gewisse Privatsphäre

Goldene Zukunft  - Goldbesitz verschafft gewisse Privatsphäre

Die Überwindung der 1.400.- US-Dollar Marke pro Unze ist für Gold derzeit ein schwieriges Unterfangen. Trotz nach wie vor hoher Nachfrage seitens von Investoren ist ein Kursrückgang bis auf 1.250.- US-Dollar die Unze nicht ausgeschlossen. Maßgeblicher Kursmacher ist hier das Währungspaar Euro zu US-Dollar beziehungsweise die Schwäche des letzteren. Strategisch hat sich aber an der grundsätzlichen Empfehlung, circa 10-15 Prozent seiner Vermögenswerte in physischen, persönlich verfügbaren Edelmetallen zu halten, natürlich nichts geändert. Gold Investments sollten immer strategischer und nicht spekulativer Natur sein. Im Vordergrund stehen immer die private Vermögensvorsorge und kein „Rohstoffhandel“. Man kann nicht oft genug warnen und darauf hinweisen, dass das einzige, echte Edelmetallinvestment darin besteht, bei einer Bank oder seriösen Edelmetallhändlern physisches Material zu kaufen und zu besitzen. Kleinere Gold-und Silbereinheiten bewahrt man selber auf, größere Bestände von Silber kann man auch Mehrwert-steuerfrei  in Zollfreilagern der Schweiz oder auch über uns -valvero Sachwerte GmbH- bei angebundenen Partnerunternehmen in Deutschland einlagern. Darüber hinaus verschafft der Goldbesitz zumindest noch eine gewisse Anonymität und Privatsphäre, da der Erwerb von Edelmetallen mittels Bargeld bis zu 10.000.- Euro noch keine Indentifizierungspflicht aus dem Geldwäschegesetz auslöst. Ab einen Betrag von 10.000,- Euro ist der Edelmetallhändler verpflichtet, den Käufer zu identifizieren und sich schriftlich bestätigen zu lassen, dass der Anschaffungsbetrag nicht aus undurchsichtigen Quellen stammt und der Käufer nicht im Auftrag Dritter handelt. 
Gold ist jenseits von Inflationsschutz, Spekulation und Liebhaberei auch eine Ware. Es befindet sich zum Teil über der Erde, etwa in den Tresoren von Zentralbanken oder von Privatleuten. Zu einem unbekannten Teil liegt Gold noch im Boden und wartet auf den Abbau. Lagerstätten sind weltweit verstreut und unterschiedlich tief. Während Gold in Nord-und Südamerika oder Australiens an der Oberfläche abgebaut wird, fahren in Südafrika die Bergleute bis zu vier Kilometer tiefe in Schächte. Gold ist gegen chemische Einflüsse resistent, sogar gegen Salzsäure. Es hat sich über Jahrtausende gehalten, ohne an Substanz zu verlieren. Als Schmuck verkörpert Gold Luxus. Allerdings ist Schmuckgold nicht immer reines Gold. Die Zahl 333 steht für ein Drittel Goldanteil, das entspricht 8 Karat. Ist der Anteil geringer, darf das Produkt nicht mehr als Gold bezeichnet werden. Wertvoller als 333-er Gold ist das 585-er, gleich 14 Karat, das 750er gleich 18 Karat und natürlich das 999,9-er gleich 24 Karat. Gold lässt sich – im Gegensatz zu Papiergeld, Anleihen, Aktien und sonstigen Wertpapieren – nicht beliebig vermehren. Folglich schützt es vor Währungs- und Schuldenkrisen, vor Inflation, ja sogar vor Deflation, wie die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts bewiesen haben.

Bei vielen Deutschen ist der Erwerb von Gold als Portofoliobeimischung  aber nach wie vor nicht angekommen. Das Geld auf dem Sparbuch bringt zur Zeit keine Zinsen, Gold auch nicht, aber dafür Wertsteigerung. Hans-Joachim Weber / valvero Sachwerte GmbH, Berlin


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