11.02.2018

LÜGENBARON

LÜGENBARON 

Wenn Frau Merkel an meiner Haustür 3x klingelt komme ich!

Ein Lügenbaron muss nicht dem Adel angehören. Das Wort bezeichnet einen Menschen, der den Hang hat, Dinge zu erzählen, die im nach hinein unredlich sind. Wie zum Bespiel bei Martin Schulz, der bis zum Wahlabend des 24.9.17 noch Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden wollte. Glücklicherweise scheiterte er mit seiner SPD an dem schlechtesten Wahlergebnis, das die Partei seit 1949 erhalten hat. Erinnern wir uns noch an den Wahlabend des 24. September 2017, als „Genosse“ Martin kurz nach dem die ersten Hochrechnungen in den Fernsehsendern bekannt gegeben wurden auf die Frage eines Journalisten: „ Herr Schulz, schließen sie aus, dass sie in ein von Frau Merkel oder von der CDU/CSU geführtes Kabinett eintreten als Minister? Antwort von Schulz:“ Ja, ja, ganz klar in eine von Frau Merkel geführte Regierung werde ich nicht eintreten.“ Wir haben den Wählerwillen verstanden, wir sind nicht regierungsfähig, und mit uns wird es keine neue GroKo geben. Das Ganze kann man unter dem Motto stellen:“ Was ich gestern gesagt habe gilt heute nicht mehr“. Nach Beendigung der Koalitionsverhandlungen wollte er auch noch das Amt des Außenministers übernehmen, was bisher von Gabriel ausgezeichnet geführt worden ist. Einem Parteiinternen Druck aber hielt er nicht stand und somit war die einzige richtige Konsequenz der Verzicht auf das Amt des Außenministers. Ein schwarzer Freitag, der 09.02.18 für ihn, denn statt Außenminister ist er nun „Draußenminister“.

Die Flügelkämpfe in der SPD werden auch in Zukunft weitergehen. Das Verhalten von Schulz, (erst ich, dann die Partei)  hat der SPD viel an Ansehen gekostet. Anders sah es bei dem ehemaligen SPD Vorsitzenden Franz Müntefering aus, er stellte seine eigenen Ambitionen jederzeit dem Wohle der Partei unter.

Der Unmut in der SPD über die GROKO hält an, in der Partei rumort es und immer mehr kritische Stimmen melden sich zu Wort. Mit Freude sieht man, dass die jungen Leute in der Partei sich nicht mehr verbiegen lassen sondern klar und offen ihre Meinung sagen.

Wer lügt und täuscht hat kurze Beine, deshalb ist Martin nie ein großer Politiker geworden. Er hat sich in Brüssel wohl die ganzen Jahre durchgemogelt nach dem Peter-Prinzip (Zur Unfähigkeit hochgelobt) und dort den Spitznamen „Napoleon im  Kleinformat“ erhalten.

Frau Merkel musste an seiner Haustür nur 1x klingeln dann war Martin der Wendehals sofort zur Stelle.

Hans-Joachim Weber / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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