18.02.2018

Der nächste Kurssturz kommt gewiss

Der nächste Kurssturz kommt gewiss

Diese Worte stammen von Jim Rogers, der bekannte Investor aus den USA und er glaubt, dass der schlimmste Börsencrash uns noch bevorsteht. Fallende Kurse,  und wir werden wieder einen Bärenmarkt bekommen, dann wird es der schlimmste unseres Lebens, so äußerte sich Rogers vor kurzem gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.  Zehn Jahre sind seit der Finanzkrise vergangen und die Banken und Staaten sind weiterhin hoch verschuldet. Die Zentralbanken und Notenbanken vieler Länder wie z.B. in Europa, Japan und in den USA drucken Geld ohne Ende. Hatte die US-Notenbank  im Jahre 2008 noch ca. 800 Milliarden Dollar in ihren Tresoren – so sind es jetzt ca. 5 Billionen. Bei der japanischen- oder europäischen  Zentralbank ist es nicht viel besser.

Staatsverschuldung

Es wird immer gerne vor Wahlen über die schwarze  Null im Bundeshalt gesprochen, aber die Staatsschulden betragen ca. 2,1  Billionen Euro. Das sind Verbindlichkeiten,  Schulden von Bund, Ländern, Landkreisen, Gemeinden und staatlichen Sozialversicherungen.  Verschwiegen werden aber weitere Staatsschulden in Höhe von ca. 6,0 Billionen Euro. Das sind  versteckte Verbindlichkeiten für den Reparaturbedarf an Schulen, Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden, die auf ca. 1.0 Billion Euro geschätzt werden. Ein noch höherer Betrag von Staatsschulden entfällt auf die Zahlungsverpflichtungen der Renten und Beamtenpensionen. Zurzeit fehlen in den  Rentenversicherungskassen ca. 75 Milliarden Euro im Jahr. Was die Arbeitnehmer im Laufe ihrer Berufstätigkeit in diese Kassen einbezahlt haben ist schon lange ausgegeben. Der Angriff auf  die Rentenkassen ist bereits seit Jahren im vollen Gange. Heutige Geringverdiener sind  die großen Verlierer, wenn sie in das Rentenalter kommen.  Die Altersarmut schreitet voran und Frauen sind weiterhin im Renten-Nachteil. Bei der Rentenlücke zwischen Männern und Frauen, sie liegt hier bei 46 %,  wird kritisch von Experten der OECD angemerkt, dass Frauen in Deutschland auch künftig wohl niedrigere Renten als Männer haben. Die Hauptgründe hierfür sind eine Lohnlücke zwischen Männer und Frauen,  sowie der große Teilzeitanteil bei berufstätigen Frauen.

Vorsorge für morgen

Mehr als 50% der Erwerbstätigen in Deutschland legt nicht genug Geld für den späteren Ruhestand zurück. Wer seinen Lebensstandard im Alter nicht drastisch absenken will, sollte rechtzeitig etwas dagegen tun. Seitens des Staates gibt es Steuervorteile und Prämien bei Rürup und Riester Anlagen,  sowie eine Förderung bei  der betrieblichen Altersvorsorge. Viele erinnern sich noch an die vollmundige Äußerung des ehemaligen Arbeits-und Sozialministers der Ära Kohl, Norbert Blüm „ die Renten sind sicher“. Dem ist heute leider nicht so.

Gold ist Geld

Gold, das Metall der Könige und Reichen, fasziniert seit Jahrtausenden die Menschen. Es ist außergewöhnlich,  und Frauen trugen schon in der Antike Goldschmuck und unterstrichen damit die Macht ihrer Schönheit. Das gelbe Metall ist nie Pleite gegangen, ist seit Jahrtausenden wertbeständig und eine Kapitalanlage, die bisher jeder Wirtschafts- und Finanzkrise standgehalten hat. Gerade in Deutschland hat man die Wertbeständigkeit des Goldes in den wirtschaftlich schlechten Zeiten der Jahre 1923, 1945 und 1948 schätzen gelernt. Wer es damals schaffte, sein Gold durch Krieg und Enteignungen zu retten, konnte sich dafür Lebensmittel und Waren zum Überleben eintauschen. Deshalb zählt Gold in eine auf Sicherheit ausgerichtete Vermögensanlage. Wir sagen unseren Kunden: Gold ist das bessere Geld und keine uninteressante Anlage.  Wenn eine große Inflation oder Immobilienblase wie vor 10 Jahren kommt, dann sind die, die Gold in ihrem Depot haben, gut abgesichert. Hans-Joachim Weber / valvero Sachwerte GmbH, Berlin


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