12.03.2018

Weicher oder harter Brexit? Was denn nun?

Weicher oder harter Brexit? Was denn nun?

Der Kampf und Krampf geht weiter

Wenn die Herren Boris Johnson und Nigel Farage auch nur im Ansatz geahnt hätten in welch missliche Situation sie Ihre Landsleute und den Rest der Kontinental-Europäer mit ihrem Hirngespinst Brexit bringen, hätten sie bestimmt noch einmal innehalten um sich gegenseitig den Schwachsinn ausreden. Auch wenn dieser hoffnungsvolle Wunsch so gar nicht ihrem Naturell in punkto Einsicht und vieles Kluge mehr entspricht. Nun ist es, wie es ist. Der Hammer ist gefallen, der Brexit kommt. Wie jetzt allerdings mit diesem Jahrhundert-Dilemma umgegangen wird, macht einem überzeugten Europäer Angst. Fakt ist: Es gibt keine Blaupause für eine To-Do-Liste in Sachen EU-Ausstieg. Einmal ist immer das erste Mal. Und so werkeln alle an einer endgültig beschlossenen Scheidung, die aller Voraussicht nach keinen Gewinner hervorbringen wird. Oder auf den Punkt gebracht, nur Verlierer. Im Scheidungsprocedere sind sich die Briten aber nicht einig. Die Begriffe harter- und weicher Brexit wabern durch die Köpfe der Aussteiger. Die Befürworter des "harten" Brexit oder "No-Deal"-Szenario wollen einen klaren Bruch mit Brüssel. Die Verfechter des "weichen" Brexit wünschen sich die Beibehaltung der Mitgliedschaft in der Zollunion und weiterhin den Zugang zum Binnenmarkt. Nach dem Motto: Raus, und doch irgendwie drin bleiben. Der Status Quo der Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien sieht eine Übergangsfrist bis Ende 2020 voraus. Dann geht's ans Eingemachte. Für die Briten! -
Klarer sehen da Kapitalanleger, die sich für Gold und Silber entscheiden. Der Anreiz bei einem mittelfristigen Kaufsignal von ca. 1.300 US-Dollar je Unze mit weiterem Aufwärtspotenzial ist konkurrenzlos. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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