01.04.2018

Die Deutschen und ihre geliebte D-Mark

Die Deutschen und ihre geliebte D-Mark

Der Appell des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzogs in seiner geschichtsträchtigen "Ruck-Rede" von 1997, die Deutschen mögen doch bitte schön von liebgewordenen Besitzständen Abschied nehmen, um verkrustete Strukturen besser überwinden zu können, ist heute schon ein Satz mit Jahrhundertcharakter. Dass nur vier Jahre später dem deutschen Volk die D-Mark "entrissen" wurde, um Europa zusammenzuschweißen, hatte Roman Herzog wohl so noch nicht auf seinem Zettel. Aber es passierte, und so wurde eine von vielen unbequemen Wahrheiten Realität. Aus angemahntem Abschied wurde schweigsames Erdulden. -

Fast eine Generation später haben sich viele Haushalte immer noch nicht von ganz von ihrer heißgeliebten D-Mark getrennt. Laut Auskunft des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) schlummern immer noch Scheine und Münzen mit einem Milliardenwert irgendwo in den Privatsafes und Schatullen trennungsunwilliger Deutschen. Dabei wäre ein Umtausch in die aktuelle Euro-Währung jederzeit möglich. Und das zu einem Umtauschkurs, der auch 2001 - im Jahr der Euro-Einführung - galt. Ein Euro ist auch heute noch 1,95583 D-Mark wert. Aber es gibt auch begehrte Sammlerobjekte, bestimmte Scheine, Gedenkmünzen, bzw. alte Fünf- und Zehnmark-Stücke aus Silber die mitunter für 1.000 Euro und mehr angeboten werden. Vielleicht ist das ja gar kein schlechter Anreiz, einen Teil seiner alten Besitzstände in neue umzuwandeln. Zum Beispiel in Gold und Silber, Barren oder Münzenform. -

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