14.04.2018

Gold - das Fundament einer strategischen Finanzplanung

Gold - das Fundament einer strategischen Finanzplanung

Aufgrund ihrer bewährten Funktion als stabile, nicht beliebig vermehrbare Krisenwährung dürfen Gold und Silber in keiner Finanzplanung als liquider Sparanteil fehlen und sollten innerhalb des Gesamtvermögens 15-20 Prozent betragen. Wer Gold und auch Silber mit Geld kauft, das er heute nicht für den Konsum benötigt, ist also ein echter Sparer, denn er legt sich das Edelmetall, ein ewig haltbares Material, als eiserne Reserve beiseite und hofft, dass er es nie wieder gegen Papiergeld eintauschen muss. Insofern sollte Gold und Silber in physischer Form das Fundament einer ganzheitlichen und langfristig ausgerichteten Finanzplanung bilden. Sie sind liquide, weltweit akzeptiert, diskret aufzubewahren und vor allem sicher vor Geldentwertung. Wer also physisches Edelmetall erwirbt und sicher, (das heißt bankextern) lagert, spekuliert keineswegs! Warum? Seine Währung lautet nicht US-Dollar oder Euro, sondern Unze oder Kilogramm. Anders ausgedrückt: Der Preis in Papiergeld kann schwanken, nicht jedoch das metrische Maß, das seinen Tauschwert bestimmt! Eine Unze Feingold entspricht rund 31,10 Gramm. Dieses spezifische Gewicht behält sie auch im Falle einer Währungsreform – im Gegensatz zur nominalen Abwertung der umlaufenden Papiergeldwährung.

Sind Edelmetallkäufer Spekulanten?

Oftmals hört man von Investmentbankern, Gold sei ein Spekulationsobjekt. Das ist es auch, solange wir uns mit „Papiergold“ beschäftigen. Angeboten werden sogenannte depotfähige Wertpapiere wie Minenaktien, Minenaktienfonds, Goldanleihen oder Zertifikate mit Partizipationsrechten an der Goldpreisentwicklung. Diese Finanzinstrumente unterliegen tatsächlich starken Preisschwankungen, was ihren spekulativen Charakter begründet. Immer wieder erreichen uns Anfragen zu Edelmetallprodukten, die an Anlegern verkauft wurden – die zwar die Verkäufer beglückten, aber nicht den Käufer. Letztendlich handelt es sich meistens um Finanzmarktprodukte, die getarnt als Edelmetall-Investment die Kunden täuschen oder mindestens nicht vorteilhaft aussehen lassen. Wir von Valvero raten unseren Kunden von Goldinvestmentpapieren abzusehen und sich nicht von raffinierten Tricks dubioser Invest-mentbanker hereinlegen lassen.

Neben Gold, sei es in Form von Münzen oder Barren, sind auch Silber und Platin eine hervorragende Kapitalanlage, da für diese Metalle eine große industrielle Nachfrage besteht. Die Basis aber ist und bleibt Gold – im Ernstfall immer noch der bessere Geldersatz.

Schaffen Sie sich bleibende Werte – Gold ist kein Modegag.

Hier ein paar Grundsatzregeln, die beim Edelmetallerwerb- und besitz beachtet werden sollten:

- die Verbringung des Materials zu Urlaubszeiten an einen anderen Ort (z.B. private Schließfächer).

- das Bankschließfach schützt zwar vor Diebstahl, aber nicht vor Zugriff Dritter (Bank, Finanzamt, Behörden).

- die Anschaffung im Rahmen der Privatsphäre, also anonym bis 10.000.- Euro bar.

- Seriosität des Verkäufers, also Sicherstellung der Feinheit und Reinheit des gekauften Edelmetalls.

- Angebote „unter dem amtlichen Goldpreis“ sind fast immer unseriös.

- Erwerb von Gold im Ausland, insbesondere in Touristen-gegenden, bringt keinerlei Vorteile zum Erwerb im Inland.

- Gold unterliegt nach 1 Jahr nicht der Abgeltungs- und Quellensteuer.

- Schmuck hat nur sehr eingeschränkt etwas mit Edelmetallkauf zu tun.


Hans-Joachim Weber / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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