15.04.2018

Faszination Gold

Faszination Gold

Menschen aller Kulturen und Zeiten waren und sind dem gelben Metall Virus verfallen. Bereits vor 6.000 Jahren haben sich im alten Ägypten Menschen erstmals mit Gold befasst. Sie nutzten bereits Goldklumpen als Eichgewicht für Tauschgeschäfte.

Gold ist ein hervorragender Schutz gegen Inflation und eignet sich für Anleger, die sich gegen eine schwindende Kaufkraft absichern wollen. Fest steht: Gold gibt Sicherheit. Darauf vertrauen die Notenbanken, wenn sie einen Teil des nationalen Vermögens in Gold anlegen – im Fall Deutschlands sogar zu mehr als zwei Dritteln. Inzwischen sind die Notenbanken rund um den Globus – vor allem in Indien und China – Nettokäufer von Gold, „da es die einzige Reservewährung ist, die nicht an Versprechen oder Verpflichtungen anderer Institutionen oder Nationen geknüpft ist“.  Im Vordergrund steht aber das Sicherheitsdenken. Zusätzlich hat Gold noch Eigenschaften, die es einzigartig machen. Es ist leicht tragbar und transportierbar, nahezu unzerstörbar und weltweit anerkannte Universalwährung. Wiederverwerten lässt sich Gold problemlos, aber nicht beliebig vermehren. Euro,- Dollar und andere Währungen kann man schnell genug drucken, um den Markt zu überschwemmen. Gold dagegen vermehrt sich nicht. 85 Prozent allen Goldes, das jemals auf der Welt gefördert wurde, sind noch im Umlauf. Das Material der ersten Münzen, die vor 2.500 Jahren in Asien geprägt wurden, könnte sich in den Goldbarren wiederfinden, die heute in den Tresoren der Notenbanken lagern.

Gold kommt in der gesamten Erdkruste vor

Das Gold, das heute in den Minen abgebaut und aus den Flüssen gewaschen wird, entstand vor  Milliarden Jahren in den Weiten des Kosmos. Die Existenz von Gold im Weltall ist Sternenexplosionen zu verdanken.    

Alle schweren Elemente wie Sauerstoff, Kohlenstoff und Eisen bildeten sich erst später durch Kernfusion im Innern von Sternen. Damit sind auch Elemente entstanden, die wie Gold schwerer sind als Eisen, mussten Sterne noch in einem gewaltigen Aufleuchten explodieren. Zu einer solchen Supernova kam es der gängigen Theorie zufolge wenige Millionen Jahre nach dem Urknall – das waren die Geburtsstunden von Gold, Platin und Uran. Noch mehr Gold entsteht, wenn statt normaler Sterne sogenannte Neutronensterne explodieren. Stoßen zwei dieser extrem dichten Sterne zusammen, schleudern sie gigantische Mengen an Neutronen heraus, die mit den schon vorhandenen Elementen kollidieren und so weiteres Gold entstehen lassen. Allerdings kommen solche Zusammenstöße nur etwa alle 100.000 Jahre vor.

Der Mythos Gold ist also komplexer, als das es die Finanzwelt bisweilen suggeriert. Wer einen 12,5 Kilogramm schweren Goldbarren mit seiner glatten Oberfläche in der Hand hält, kann sich den Gegenwert von etwa 435.000.- Euro weit besser vorstellen, als wenn er den Betrag auf einem Wertpapier sieht. Der warme Glanz des Metalls weckt auch die Gier stärker als sechs Ziffern.

Als die Spanier im 16. Jahrhundert nach Südamerika aufbrachen, suchten sie vor allem das sagenhafte Goldland Eldorado. Der Legende nach liegen dort die Reichtümer der Muisca-Indianer. Die Spanier blieben jedoch erfolglos, und Eldorado wartet noch immer darauf, entdeckt zu werden.

Die Menschen heute haben gewisse Ängste vor einer Geldentwertung und wollen sich absichern – und zwar mit dem Krisen-Klassiker, der seit Jahrhunderten in  Finanzkatastrophen schützt: Gold. Weltweit hat sich die Nachfrage nach Goldmünzen verdoppelt. Der Wunsch nach Sicherheit hat die Deutschen gepackt – vom Kleinsparer bis zum Banker. Die Mitarbeiter von valvero  erfüllen ihre Wünsche nach fachkundiger Beratung. Hans-Joachim Weber / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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