16.05.2018

Altersvorsorge – Goldbarren statt Riester & Co.

Altersvorsorge – Goldbarren statt Riester & Co.     

Gold, Platin und Silber sind die edelsten aller Metalle.

Logisch, dass sie in der Gunst von Anlegern steigen, und sich nicht nur Großinvestoren, sondern auch Kleinanleger für die direkte Geldanlage in das physische Edelmetall entscheiden. Viele Menschen scheuen längst nicht mehr einen höheren Einstiegspreis und die Tatsache, dass Gold keine Zinsen bringt, wenn es um das langfristige Investment Ihrer Altersvorsorge geht.

Aktien, Lebensversicherungen, Futures und andere hochgejubelte Fonds haben im Segment „sichere Altersvorsorge“ über Jahre hinweg an Vertrauen verloren und schweren Schaden genommen. Auch börsengehandelte Wertpapiere wie Gold ETFs bergen nachweislich unnötige Risiken die sich ein Anleger nicht zumuten sollte. Zudem unterliegen sie im Gegensatz zu physischem Gold der Abgeltungssteuer (Besteuerung von Kapitalerträgen wie Dividenden und Kursgewinne). Auf lange Sicht gesehen spiegelt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% einen gravierenden Nachteil wider. Dagegen bieten physische Edelmetalle wie Barren von anerkannten Herstellern oder bekannte Münzen einen sicheren Inflationsschutz.

Goldbarren – Geprägt oder gegossen

Goldbarren unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander. Die Ursache dafür liegt in der Barren-Herstellung. Es gibt zwei unterschiedliche Methoden: Das Prägen und das Gießen. Die Entscheidung, welche Variante zum Einsatz kommt wird in aller Regel vom fertigen Endprodukt bestimmt. Beide Formen der Herstellung haben sozusagen den gleichen Grundstock, sprich, das „Ausgangsmaterial Feingold“ mit einer Feinheitsangabe von 999,9 Goldgehalt.

Goldbarren zwischen 1 g und 100 g entstammen dem Prägeverfahren, bei dem das Feingold zu Platten, Bändern oder Blechen zu einer exakt berechneten Dicke ausgewalzt, und die pneumatisch oder hydraulisch ausgestanzten Rohlinge mit einer ein- oder beidseitigen Prägung versehen werden. Für Barren mit einem Gewicht ab 100 g aufwärts wird das Feingold aufgeschmolzen und anschließend in Formen gegossen. Die Prägung eines Barrenmotivs beziehungsweise der Pflichtangaben von Seriennummer, Herstellermarke, Feingoldgehalt und Produktionsjahr, geschieht erst nach der Kontrolle des Gewichts. Zur Überprüfung des Feingehaltes werden regelmäßig Materialproben entnommen. Danach erfolgt eine optische Sichtkontrolle und die fertig geprägten Barren werden je nach Kundenvorgabe oder Hersteller in einer Blisterbox eingesiegelt oder in Folie verschweißt. Die Auslieferung der Barren an Edelmetallhändler, Sparkassen und Banken kann erfolgen. Der Kauf von Goldbarren (Anlagegold) ist in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit. Bei Einlagerung in Bankschließfächer fallen Miet- und Versicherungskosten an. Folgende Stückelungen sind beim Ankauf möglich:

- 1 g Barren

- 5 g Barren

- 10 g Barren

- 20 g Barren

- 1 Unze (31,1034 g) Barren

- 50 g Barren

- 100 g Barren

- 50 g Barren

- 500 g Barren

- 1.000 g Barren 

Bekannte Hersteller/ Prägeanstalten von Goldbarren sind u.a.:

- Heraeus

- Heimerle + Meule

- Degussa

- Johnson Matthey

- Münze Österreich

- The Perth Mint

- Umicore

Wenn Sie detailliertes Wissen zu Herstellern und Prägeanstalten, zum Kauf und Verkauf von Goldbarren und ihrer Handelsfähigkeit und Preisentwicklung erfahren möchten, ist der Berliner Edelmetallshop valvero sachwerte GmbH mit Filialen in Berlin, Lindau (Bodensee), Garmisch-Partenkirchen und seinen erfahrenen Beraterinnen und Beratern die beste Empfehlung. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin


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