04.06.2018

Südsudan - Ein Land am Rande einer humanen Katastrophe

Südsudan - Ein Land am Rande einer humanen Katastrophe

"Man könnte den Hunger schon heilen, man müsste nur besser verteilen"
Diese einfache Liedzeile des bekannten Dichters und Kinderbuchautors James Krüss trifft den Nagel voll auf den Kopf. Die einen leben im totalen Überfluss. Die andern wissen nicht, wie sie vor Hunger in den Schlaf kommen sollen. - Ach, wie leicht wäre das Problem zu lösen, wenn, ja, wenn. Ja, was, wenn? Und schon wird es schwierig bis kompliziert. - Die Berichte und TV-Bilder über den "Schwarzen Kontinent Afrika", der voller Schauplätze von Gewalt, Chaos und Hunger ist, schwappen mal mehr, mal weniger zu uns in die gute Stube Europa. Und das Interesse hält sich in Grenzen. Afrika ist ja weit weg. Und bei genauem Hinsehen scheut man sich auch nicht, die Probleme als "selbstgemacht" abzutun. Tatsache ist, im Südsudan - gelegen zwischen dem Sudan im Norden, Äthiopien im Osten, Kenia im Südosten und Uganda im Süden - sind Millionen Menschen von einer Hungersnot unmenschlichen Ausmaßes bedroht. Die Vorräte der Menschen sind nach vielen Jahren Bürgerkrieg aufgezehrt, die inländischen Selbsthilfemöglichkeiten erschöpft. Überschwemmungen, Schädlingsbefall und Missernten stürzen das Land immer wieder in neue und schlimmere Katastrophen. Nahrung und sauberes Trinkwasser sind unbezahlbar geworden. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Keine Schuldzuweisung.

Alle Welt weiß: Ohne Frieden wird der Hunger niemals aufhören. Was ist daran bloß so schwer zu verstehen? - Um wie viel leichter haben es da Kapitalanleger und Investoren, die in physisches Gold und Silber investieren! Sie leben in Frieden und Freiheit, brauchen keinen Hunger leiden und können ihre Zukunft durch individuelle Vorsorge selbst gestalten. Da bekommt das Wort "Demut" eine ganz neue Wertigkeit. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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