02.06.2018

Hartz IV-Debatte und kein Ende

Hartz IV-Debatte und kein Ende

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten dass der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder weitaus weniger Spuren hinterlassen hat, als seine Vorgänger Helmut Kohl, Helmut Schmidt oder auch Willy Brandt. Und doch ist sein Name untrennbar mit einem der umstrittensten Reformprojekte der Nachkriegszeit verbunden, der Agenda 2010. Eine Konzeption zur Bewältigung der Arbeitsmarktprobleme respektive des sich anbahnenden demographischen Wandels in Deutschland. Schröders Pläne sahen mehr Eigenverantwortung und weniger Staat vor. Von den vier Gesetzen der Agenda 2010 hat die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe - die sogenannte Hartz IV-Reform - die Gemüter der Republik am meisten bewegt. Einen neuerlichen Höhepunkt erlebt die Herz IV-Debatte durch die alternativlose Regierung von CDU/CSU und SPD. Auch 14 Jahre nach der Umsetzung der Sozialreform ist die SPD innerlich zerrissen. Während einige Vertreter der SPD-Linken und der Partei Die Linke gar von einer Abschaffung des Hartz IV-Systems sprechen, fordern die anderen wenigstens eine Korrektur, die deutlich über das geplante staatliche Jobprogramm hinausgeht. Für die SPD bleibt die Hartz IV-Debatte eine Gratwanderung zwischen der Glaubwürdigkeit ihrer eigenen DNA und dem verzweifelten Versuch, ihrer auf 20,5% geschrumpfte Wählerschaft eine weitere vierjährige Regierungsbeteiligung schmackhaft zu machen.

Solch leicht durchschaubare Verwirrspielchen hat der Anlagemarkt in Edelmetalle nicht nötig. Der Kapitalanleger und Investor weiß, was ihn erwartet. Und wer sich den Fachberatern des Edelmetallshops valvero Sachwert GmbH bei der Entscheidungsfindung sozusagen als "doppelten Boden mit ins Boot geholt hat wird diesen klugen Schachzug niemals infrage stellen müssen. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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