15.06.2018

Wenn doch bloß alles so leicht ginge, wie eine Fußball-Weltmeisterschaft ins Land holen

Wenn doch bloß alles so leicht ginge, wie eine Fußball-Weltmeisterschaft ins Land holen 

Fußball ist unser Leben, Fußball ist Religion, Fußball verbindet Menschen. - Der eine sagt so, der andere so.
Unverrückbar ist jedoch die Tatsache, dass endlich wieder Fußball-Weltmeisterschaft ist. Wie ellenlang doch vier Jahre sein können, ohne die Ballzauberer aus Argentinien, Brasilien und Mexiko gegeneinander kicken zu sehen. Und dabei könnte jetzt alles so schön sein, wo es endlich wieder losgeht. Aber in diese Vorfreude auf die ersten spannenden Gruppenspiele hinein mischt sich auch Unbehagen. Denn die WM 2018 findet tatsächlich dort statt, wo die halbe Fußball-Welt sie überhaupt nicht hinhaben wollte. In Russland. Ausgerechnet bei Putin, diesem FIFA-Funktionärs-Versteher und Menschenrechte-Füßetreter. 

Ja, und nochmals ja, es ist wirklich traurige Wahrheit. Die Fußballwelt trifft sich in einem Land, in dem der Präsident Land und Menschen wie sein persönliches Eigentum behandelt, Oppositionelle ins Gefängnis werfen lässt und sie bisweilen je nach Status auch rund um den Erdball - wenn auch nicht persönlich - in den Tod verfolgt. Dazu gesellen sich so unappetitliche Skandale wie die Skripal-Affäre, die Einschränkungen der Pressefreiheit, Krimkrise, Staatsdoping, Rassismus. Das Wort Boykott macht nicht erst jetzt zum Anpfiff der WM die Runde. - Sicherlich hat alles das nichts mit Messie und Co. und ihren Fußballkünsten zu tun, und es soll auch nicht die Freude über die schönste Nebensache der Welt trüben. Aber die Frage darf erlaubt sein, warum Länder sich das Fernbleiben einer WM angeblich nicht leisten können? -

Immer mehr Menschen dagegen leisten sich ein Investment in physische Edelmetalle. Sie wissen auch, warum? Gold ist Geld und für schwierige Zeiten, wie wir sie gerade erleben, eine beruhigende Absicherung.

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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