04.07.2018

valvero GmbH - USA und Nordkorea - Vom eiskalten Krieg bis zum Tauwetter

USA und Nordkorea - Vom eiskalten Krieg bis zum Tauwetter

Das Verhältnis - oder sollte man besser sagen, die spannungsgeladene Geschichte - der beiden Staaten USA und Nordkorea ist so langatmig, undurchsichtig und widersinnig wie kaum ein anderes Verhältnis zweier Staaten zueinander. Konflikte, Anfeindungen, Krisen, Provokationen und Kehrtwenden pflastern ihren Weg. Und das seit nunmehr 6 Jahrzehnten.

Und jetzt das!

Zwei egozentrische Staatenlenker - der eine Diktator, Despot und Mörder, der andere ein populistischer Wirrkopf mit Hang zum Zerstören - zündeln lächelnd an der Lunte des Weltfriedens und mischen die Karten medienwirksam und via TV-Pöbeleien neu. Wüsste der Rest der Welt es nicht längst besser, könnte man glatt dem Glauben verfallen, die beiden „geistigen Irrlichter“ machen auf „Friedensnobelpreisträger für Arme“. Dabei ist die Vorgeschichte so bitter und so traurig. -

Als die Welt in Schutt und Asche lag

Alles begann mit der Teilung Koreas am Ende des Zweiten Weltkrieges 1948. Nach dem Einmarsch nordkoreanischer Truppen in den Süden, der Einmischung Amerikas und Chinas in der Folge, endete der sogenannte „Koreakrieg“ 1953 mit einem Waffenstillstand und einer Grenzziehung, die bis heute ihren Bestand hat. Mit dem Protegieren des Südens durch die USA und der Unterstützung des kommunistischen Nordens durch die Sowjetunion (UdSSR) standen sich zwei total unterschiedliche Gesellschaftsordnungen gegenüber, die beidseitig über Jahrzehnte hinweg keinen Millimeter von ihrer politischen Überzeugung abweichen sollten. Der anhaltende kalte Krieg brachte immer wieder brenzlige Situationen und Verwerfungen hervor, die die Welt in Atem hielten.

Mit dem Ende der Sowjetunion 1991 verlor Nordkorea seinen wichtigsten Verbündeten. Es folgte ein wirtschaftliches Desasters und eine verheerende Hungersnot die den Machthabern in Pjöngjang eine vom Schicksal aufoktroyierte Gesprächsbereitschaft mit dem politischen Feind abverlangten.

Es kam zu einem historischen Besuch des damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter in Nordkorea mit dem Ergebnis eines Vertrages über die Verpflichtung Nordkoreas, sein militärisches Atomprogramm vollständig aufzugeben. Dennoch gab es immer wieder Raketentests auf Seiten Nordkoreas mit anschließenden Sanktionen der USA. Schon der damalige Machthaber in Pjöngjang, Kim Jon iI - Vater des derzeitigen Staatschef Kim Jon un - stand für ein diktatorisches und Menschenrecht verletzendes Regime, das sein Sohn wie ein heiliges Erbe weiterpflegt. Auch Kim Jon un lässt keinen Zweifel darüber aufkommen, dass die Welt mit ihm einen unberechenbaren Gegner hat. Die verbalen Auseinandersetzungen mit dem neuen Mann im Weißen Haus, Donald Trump, lassen für den Rest der Welt nichts Gutes erahnen.

Die vorerst letzte Wende zum scheinbar Besseren brachte die Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea. Seoul positionierte sich als Vermittler und organisierte nach einigen Verwirrspielchen der Kontrahenten ein gemeinsames Treffen in Singapur. Während Trump aller Welt stolz erklärt, er habe Kim das Versprechen für eine atomare Abrüstung abgerungen, ist für Kim dieses Treffen auf Augenhöhe mit einem US-Präsidenten ein historischer Sieg. Ein konkreter Abrüstungsplan sähe anders aus, konstatiert die Weltpresse ernüchternd. Denn jeder weiß, Kims Atomwaffen sind seine Überlebensgarantie. Sieht so Tauwetter aus? –

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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