08.08.2018

Sahra Wagenknecht – Rechts und links berühren sich gern - Oder wie viel Kommunistin steckt noch unter der Schminke?

Sahra Wagenknecht – Rechts und links berühren sich gern - Oder wie viel Kommunistin steckt noch unter der Schminke?

Sie ist mehr als nur ein schick gestyltes Überbleibsel einer jämmerlich zugrunde gegangenen DDR. Und  mittlerweile ist sie sogar mehr als das perfekt inszenierte sozialistisch tickende Pendat ihres Göttergatten, den ehemaligen SPD-Vorsitzenden und    -Kanzlerkandidaten von 1990, Oskar Lafontaine. Gemeint ist Sahra Wagenknecht, studierte Philosophin, promovierte VolkswirtinPublizistin und Politikerin, die sich das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ auf ihre politischen Fahnen geschrieben hat. Und das pikanterweise auf der anderen Seite des „antifaschistischen Schutzwalls“, wie ihre kommunistischen Ziehväter nach Rechtfertigung ringend - ihr „Werk“ -, die Berliner Mauer, nannten. –

Die Tochter einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters – aufgewachsen bei den Großeltern - ging schon früh auf „politische Entdeckungsreise“, wie sie selbst von sich behauptet. Ein paar Monate vor dem Mauerfall 1989 - gerade mal zwanzigjährig - trat Sahra Wagenknecht noch rasch der SED bei, um, wie sie sagt, „den in der Sackgasse steckenden Sozialismus umzugestalten“. Den Mauerbau bezeichnete sie als ein „notwendiges Übel“.

1991 wurde sie Mitglied des Parteivorstandes der SED-Nachfolgepartei PDS. Bis die „rote Sahra“ zur Fraktionschefin der PDS-Nachfolgepartei „Die Linke“ aufstieg wurde sie von den eigenen PDS-Kommunisten und linken Dogmatikern immer wieder als quälende Zumutung bezeichnet. Irgendwie total lästig. In der Tat, ihr postkommunistisches Gedankengut, gepaart mit irgendwelchen Sozialträumereien, verbaute ihr lange Jahre den Weg nach ganz oben auf der parteipolitischen Karriereleiter. -

Eine, die sich nicht vorschreiben lässt, was sie denken darf, nicht herumjongliert und keine kurzfristigen Lösungen mag, musste lange ausharren und viele innerparteiliche Niederlagen hinnehmen, um endlich ihre Idee vom „gebändigten Sozialismus“ irgendwie an den Mann zu bringen. Die Eigenschaft, sich selbst treu zu bleiben und trotzdem sein politisches Anliegen medienwirksam der Öffentlichkeit zu präsentieren, war ihr nicht in die Wiege gelegt. Genau das aber hatte ihre neue Liebe, Oskar Lafontaine, ihr voraus. Und sie lernte schnell von ihm wie man in Talkshows links redet und daheim fürstlich rechts lebt. Aber auch - und das scheint der „Trotzkopflöser“ zu sein -, wie man auf Leute zugeht, die man am liebsten auf den Mond schießen würde. Von dieser ungeliebten Spezies gibt es im Umfeld der Sahra Wagenknecht beileibe nicht wenige. Außerhalb, aber auch innerhalb ihrer „Gutmenschen-Partei“ DIE LINKE.

Die politischen Früchte einer späten Liebe

Die Chance auf eine bundesweit linke respektive rot-rot-grüne Machtoption sieht Sahra Wagenknecht derzeit bei nahezu Null Prozent. Wie sang Rudi Carrell einst vor 40 Jahren? „... und Schuld ist nur die SPD“!

Das sieht die störrische Linke aus Jena ganz genauso. Für Sahra Wagenknecht kommt diese Erkenntnis einem Weckruf gleich, links tickende Gesinnungsgenossinnen und -genossen - egal aus welcher Partei oder Bürgerschicht - in einer neuen „Sammlungsbewegung“ zusammenzuführen. Ihr außerparlamentarisches Projekt mit dem Namen „Aufstehen“ startet am 4. September und geht bereits einen Monat vorher online auf www.aufstehen.de an den Start.

Und ganz nebenbei warten beide - Wagenknecht und Lafontaine - gemeinsam (Kommunsimus: lat. COMMUNIS „GEMEINSAM) und ganz genüsslich darauf, dass die SPD noch mehr Federn lässt, und die eigene Partei zu einer politisch wirklich relevanten Größe heranreift. Schließt sich hier etwa ein Kreis? - Für Kapitalanleger in Edelmetalle schließt sich ein Kreis.

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin


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