24.08.2018

Das neue Weißbuch - Zurück zu den Wurzeln mit Blick nach vorn

Das neue Weißbuch - Zurück zu den Wurzeln mit Blick nach vorn

Seit dem 11. Februar 1969 erscheint in unregelmäßigen Abständen ein Grundlagendokument des Bundesministeriums der Verteidigung, in dem verteidigungs- und sicherheitspolitische Herausforderungen der nächsten zehn Jahre definiert werden. Das sogenannte "Weißbuch" beinhaltet Sammlungen und Bilanzen der Regierungsarbeit und begründet gleichzeitig zukünftige Rüstungsprojekte so wie Etatkürzungen und Umstrukturierungen. Obwohl das Weißbuch großes Interesse in der Zivilgesellschaft hervorruft, aber auch bei internationalen Partnern und in der Industrie auf wartende Augen und Ohren stößt, ist die Bindewirkung für die Regierung doch eher gering.

Während die Weißbuch-Ausgaben 2006 und 2011 den Fokus auf internationales Krisenmanagement und Stabilisierungseinsätze der Bundeswehr (Beispiel Afghanistan) gerichtet haben, rückt das neue Weißbuch 2016 die traditionelle Bündnis- und Landesverteidigung wieder in den Mittelpunkt seiner Erkenntnisse und Ausrichtung. Die Anforderungen, die die Bundeswehr in einem veränderten Umfeld ausführen muss, ähneln den Aufgaben des "Kalten Krieges" zwischen den Supermächten USA und der Sowjetunion in der Zeit zwischen 1947 und 1990. Obwohl im neuen Weißbuch die sicherheitspolitischen Instrumentarien der Bundeswehr ein wenig in den Hintergrund treten lässt sich die Unverzichtbarkeit der militärischen Komponente und die Rückbesinnung auf nationale und internationale Verteidigungsaufgaben nicht kleinreden. Russlands militärische Aktivitäten, der Ukraine-Konflikt, der Schutz der Außengrenzen Europas - um nur drei Problemfelder zu nennen - , stellen die Bundeswehr auch zukünftig vor große Aufgaben. Dazu gesellen sich notwendige Debatten über Cyber-Angriffe, Rohstoff- und Energieversorgung, Migrationsbewegungen, Heimatschutz und subsidäre Unterstützungsleistungen. Debatten über deutsche Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, die gerade erst beginnen. -

Der Blick zurück auf die erfolgreiche Geschichte von Gold und Silber lässt die Kapitalanleger von heute zuversichtlich in die Zukunft blicken. Wer sein Vermögen werterhaltend anlegen will, hat mit physischen Edelmetallen die Sicherheit von morgen gebucht.

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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