19.09.2018

Ja, ist denn schon wieder Klimawandel?

Ja, ist denn schon wieder Klimawandel?

Man muss nicht viele Menschen befragen um zu erfahren, dass die Hitze immer heißer wird. Was immer das auch heißem mag. Erstaunlich ist nur, dass die Kälte für sie nicht unbedingt immer kälter, aber der Schnee, wenn er denn fällt, immer bedrohlicher mehr wird.

Lässt man alle Begleiterscheinungen der extremen Hitze, aber auch extremer Kälte beiseite, sind die tatsächlichen Auswirkungen extremer Wetterlagen aufs menschliche Gemüt nicht von der Hand zu weisen. Keine Frage, dass es im Sommer immer etwas wilder zugeht als in etwas kühleren Jahreszeiten. Das bringt die Angewöhnung der Menschen an bestimmte Temperaturen so mit sich.

Aber was ist es, was das Wetter im Allgemeinen immer extremer macht? Nicht nur zur Sommerzeit. Denn eines steht fest, das Wetter scheint weltweit durchzudrehen. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder im Winter. Das Wetter ändert sich! Extreme Wetterereignisse sind an der Tagesordnung. Hitzewellen, Schneechaos, Überschwemmungen und Unwetter wie Schlammlawinen und Blizzards zeigen den Menschen in einer Art Apokalypse weltweit ihre Grenzen auf. Die einen verbrennen in Flammen, die anderen ersticken im Schnee. Andere wiederum ertrinken in sekundenschnell entstehenden reißenden Fluten. Und die Frage nach der Schuld dieser Desaster bleibt. Vielleicht ist das Wort „Schuld“ für viele zu negativ behaftet und wäre besser mit „Einfluss“ zu ersetzen. Dennoch bleibt die Erkenntnis, dass der Mensch in der Klima- und Wetterküche kräftig mitmischt. Und das zum Unwohle aller Kreaturen auf dieser Erde. –

Für die Klimaforscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sind sogenannte „Kippelement“ die Achillesferse in unserem Erdsystem. Sie sprechen von der Unumkehrbarkeit einer sich langsam anbahnenden Dynamik mit der Folge einer unausweichlichen Katastrophe. Zur Verdeutlichung benutzen die Forscher den Vergleich mit einem kippenden Stuhl der irgendwann an einem bestimmten Punkt nicht mehr zu halten ist. Wenn der kritische Punkt erreicht ist, so Prof. Jonathan Donges vom PIK kann alles ganz schnell gehen. Ein Gegensteuern ist dann nicht mehr möglich.

Die von Menschen verursachte Erderwärmung lässt die polaren Eisschilde und Gletscher schmelzen. Wälder und Korallenriffe werden zerstört. Meeresströmungen und Windsysteme verändern sich und gefährden wichtige Ökosysteme mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Umwelt. Der Mensch stößt im vielschichtigen Klimasystem der Erde Prozesse an die es in der Häufigkeit und Schnelligkeit ohne ihn nicht geben würde. Das Ergebnis ist: Die Schwellenwerte der einzelnen Kippelemente befinden sich im dunkelroten Bereich. Klimawandel-Skeptiker hingegen sehen die Entwicklung gelassen. Sie verweisen darauf, dass es vor ca. 55 Millionen Jahren schon einmal zu einem ähnlich weltweiten „Temperatur-Peak“ gekommen ist. Dabei vergessen sie leider, dass die Menschen heute viel mehr Möglichkeiten haben Dinge zu tun, die Erde und das Klima aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Wer im Gegensatz zur langfristigen Entwicklung unseres Klimas kurzfristigere und krisensichere Anlageformen sucht, sollte den derzeit niedrigen Goldpreis zum Anlass nehmen, Gespartes werteerhaltend in Edelmetalle umzutauschen. Lange war der Goldpreis so günstig wie heute! Die valvero Sachwerte GmbH informiert und berät stationär in Berlin, Lindau und Garmisch-Partenkirchen oder im Internet auf www.edelmetallshop.com.

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



© 2018 valvero Sachwerte GmbH