26.09.2018

Ein weißer Punkt namens Erde

Ein weißer Punkt namens Erde

Am 17. Januar 2018 macht die NASA-Sonde OSIRIS-REx das bisher wohl atemberaubendste Foto von der Erde. Aus einer Entfernung von 63,3 Millionen Kilometern. Der kleine weiße Punkt inmitten einer gigantisch schwarzen Fläche mit einem kleinen Punkt rechts daneben, dem Mond. Beim Betrachten dieser sensationellen Aufnahme unseres Planeten kommt für einen Augenblick Demut auf. Es kann sich wohl kein Betrachter davor verschließen, für ein paar Sekunden zu begreifen, wie klein und unwichtig er in diesem unendlich großen Universum ist. Leider sind es nur wenige Sekunden, in denen wir Menschen in diesen Ausnahmemomenten auf Normalmaß zurechtgestutzt werden. Von wem und durch was auch immer. Denn was wir in der restlichen Zeit auf diesem kleinen weißen Punkt veranstalten - ohne diesen Hauch der Demut - spricht Bände. Und ist wahrlich kein Beleg dafür, dass uns die Natur Geist zur Verfügung gestellt hat.

Geist für was, mag man sich fragen, wenn man die vielen geistlosen Brandherde auf diesem winzigen Punkt namens Erde heranzoomt.

Bei einem Zoom-Zwischenstopp erscheint uns die Erde bei einer Entfernung von 45.000 Kilometern - aufgenommen 1972, vom Apollo-17-Astronauten Harrison Schmitt - noch als kleine strahlende blaue Glasmurmel, die friedlich und ruhig durchs All dahinschwebt. Auf ihr scheint alles in Ordnung zu sein. Nichts deutet auf eine andere, bittere Wahrheit hin.

Aber der Schein trügt. Je näher man sich die Erde heranzoomt, und je tiefer man in ihre Atmosphäre eintaucht, desto offensichtlicher werden die unseligen Geschehnisse auf diesem Planeten. Die Erdbewohner tun alles, um den „Blauen Planet“ Erde und seine Menschheit der Endzeit näher zu bringen. Die wenigen klugen Aufrufe Einzelner an die Erdbewohner verhallen ungehört. Schlimmer noch, sie verdrehen sich sogar ins Gegenteil. Das Motto: Friss oder stirb, klug oder unklug, egal! Mensch gegen Mensch. Mensch gegen Erde und mittlerweile auch Erde gegen Mensch. Überall macht uns die Wahrheit blind:

Mangelnde Sozialwohnungen, fehlende Kita-Plätze, grenzenlose Habgier, der Kampf um das Trinkwasser, um Nahrung, Artenvielfalt und genetisches Material. Die Kriege im Irak, Libyen und Afghanistan. Der weltweite Atomstreit, die Wutausbrüche von Chemnitz und Myanmar, die Vermarktung des Planeten, und schlussendlich der ungleiche Kampf gegen die Erde. Würde doch nur einer den Worst Case vorwegdenken, möchte man sich wünschen. Und dann? Die DNA des Menschen scheint unwiderruflich vorgegeben zu sein. Zu ihrem eigenen Leidwesen und das der Erde. –

Wie erbarmungslos und vernichtend die Erde mittlerweile mit verheerender Naturgewalt zurückschlägt, zeigen die jährlich schlimmer werdenden Zyklone, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Hitzewellen und Feuerbrünste. Die Weltuntergangsuhr tickt unerbittlich weiter. Sie wurde im Januar 2018 auf zwei Minuten vor zwölf gestellt. Selbst das taugt nicht als Weckruf für die Menschheit!

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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