01.10.2018

Die Staatsschuldenkrisen sind nicht vorbei, sondern nur vertagt

Die Staatsschuldenkrisen sind nicht vorbei, sondern nur vertagt

Daß zurzeit das Thema Staatsschulden in der öffentlichen Diskussion wenig Beachtung findet, hat wohl mit der anstehenden Europawahl beginnend am 23. bis 26. Mai 2019 zu tun. Die etablierten Parteien versuchen – mit Unterstützung der EZB – alles, Zweifel an den bisherigen Rettungsmaßnahmen und die Angst vor einem möglichen Schuldenschnitt oder gar einen Zerfall der Euro-Zone aus der öffentlichen Diskussion fern zu halten. Ein Grund dafür so ist zu vermuten, dass die Euro-kritischen Parteien in Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande und anderswo zu viel Auftrieb bei den Europawahlen erhalten könnten. Das wolle keine der etablierten Parteien, urteilen Börsenexperten von verschiedenen Banken.

Deutsche Vermögen wachsen gemächlich

Bei der Weltmeisterschaft im Fußball  hat die deutsche Mannschaft ihr Ziel, Weltmeister zu werden, nicht erreicht. Aber beim Sparen sind wir Weltmeister. In vielen anderen Ländern wächst das Vermögen in privaten Haushalten seit Jahren schneller. Beispielweise in den USA, wo der Staat die Altersvorsorge über Aktien und Fonds steuerlich fördert – während  hierzulande ein Großteil der Bevölkerung auch in Zeiten kaum erwähnenswerter  Zinsen einen weiten Bogen um die seit einiger Zeit boomenden Börsen macht. In Deutschland liegt viel Geld auf Tagesgeldkonten oder Sparbüchern, obwohl Banken und Sparkassen keine oder nur noch mickrige Zinsen zahlen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Zinstief bis mindestens über den Sommer 2019 festgelegt. Weil gleichzeitig die Inflationsrate steigt, schrumpfen Rücklagen auf Tages-oder Festgeldkonten. Der Realzins – also der tatsächliche Zins für Spareinlagen nach Abzug der Teuerungsrate – dürfte nach einer Hochrechnung von Banken im laufenden wie im nächsten Jahr jeweils bei etwa ein Prozent minus liegen.  Dazu passt das Sprichwort von unbekannt:“ Wer heute spart, hat morgen weniger“.

Klassische Absicherung

Mit Goldmünzen und Goldbarren erhalten sich Anleger auch in extremer Krisenzeit ihre Zahlungsfähigkeit. Somit ist diese Form der Anlage besonders gut zur Absicherung von Teilen des Vermögens geeignet. Doch nicht mit jeder Goldmünze ist die Liquidität gleich gut erreichbar. Denn sollte das Vertrauen in das Papiergeld verloren gegangen sein, dürfen viele Menschen auch Misstrauen gegenüber unbekannten Prägungen hegen. Anleger, die Gold als Absicherung kaufen und nicht aus numismatischem Antrieb, sollten daher die gängigsten Goldmünzen wie den südafrikanischen Krügerrand, den kanadischen Maple Leaf, den österreichischen Philharmoniker und den Nugget bevorzugen. Wir von valvero raten unseren Kunden, auch ein paar Münzen kleiner Stückelung mit einzubeziehen. Denn sollte es einmal notwendig werden, mit den Goldanlagen die Ausgaben des täglichen Lebens zu bestreiten, könnte  „Wechselgeld“ zum Beispiel im Supermarkt bei größeren Münzen oder sogar Barren problematisch sein. Aus diesem Grund lautet valvero’s  Philosophie, auch ein Teil des Edelmetall-Investments in 1-Unzen Silbermünzen zu besitzen.

Anleger sollten sich jedoch überlegen, welchen Teil ihres Edelmetall-vermögens sie tatsächlich zu Hause lagern wollen. Denn dies sollte zum einen nur in einem Tresor erfolgen, sonst gibt es bei einem möglichen Diebstahl von der Hausrats-versicherung keine Entschädigung. Des Weiteren sollten Sie mit ihrer Versicherung abstimmen, wie viel Edelmetalle im eigenen Haus versichert sind. Sparkassen, Banken und große Edelmetallhändler bieten ihren Kunden auch Schließfächer an. Unsere valvero Filiale in Berlin ermöglicht Kunden, ab dem 1. Dezember 2018, Schließfächer in exponierter Lage anzumieten. Wir werden Sie rechtzeitig über Öffnung und  den Konditionen unterrichten.

Hans-Joachim Weber / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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