02.10.2018

Wissenswertes zum London Bullion Market Association (LBMA)

Wissenswertes zum London Bullion Market Association (LBMA)

An dem bedeutendsten Markt für physisches Gold, der London Bullion Market Association, werden nur Goldbarren mit dem "Gütesiegel" Good Delivery-Standard gehandelt. Die LBMA London legt die Messlatte für Hersteller von Goldbarren sehr hoch. Der Prüfungsprozess ist komplex, die Qualifizierungsmerkmale respektive Kriterien die ein LBMA-zertifizierter Goldbarren Hersteller erfüllen muss, sind daher eindeutig definiert. Folgende Nachweise müssen erbracht werden:

- Das Unternehmen muss mindestens 5 Jahre seriös am Markt tätig sein
- ... drei Jahre Goldbarren produzieren
- ... auf ein jährliches Produktvolumen von 10 Tonnen kommen
- ein Nettovermögen von mindestens 15 Millionen Britische Pfund aufweisen bzw. die gleiche Summe in einer anderen Währung

Der den Mitgliedern vorgegebene Good Delivery Barren-Standard hat eine Feinheit von mindestens 99, 5% Gold-Gewichtsanteilen und ein Gewicht zwischen 350 bis 430 Feinunzen (10,9 bis 13,4 Kilogramm). Bei einem Goldkurs je Feinunze von 1.192,09 USD (Stand 30.9.2018; 21:33 Uhr) hat ein einzelner 400 Unzen-Good Delivery Goldbarren einen Wert von 476.836 USD. Goldbarren mit weniger Gewicht sind per Definition keine "Good Delivery-Goldbarren". Alle LBMA-zertifizierte Goldbarren-Hersteller stehen in der sogenannten "Good-Delivery/LBMA-Goldliste. Darunter finden sich so weltweit anerkannte Namen wie Umicore, Heraeus und Valcambi. Für Goldmünzen gibt es keine LBMA Zertifizierung. Ihr Gewicht und die Feinheit werden vom jeweilig ausgegebenen Staat garantiert.

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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