01.11.2018

Gold kommt nur schwer aus den Startlöchern

Gold kommt nur schwer aus den Startlöchern

Manchmal ist es wie verhext. Man steht vor einem Phänomen und findet keine Worte. Was gestern noch galt, scheint plötzlich eine neue Wendung zu nehmen. Einfach so und ohne eine plausible Erklärung. –

So eine kaum nachvollziehbare und Verwirrung stiftende Wendung erfährt das über Jahrtausende beliebte Edelmetall Gold im Sommer 2018. Obwohl alle  Parameter wie Inflationsangst, Unsicherheit an den Märkten und weiterhin anhaltend niedrige Zinsen klassisches Aufwärtspotential für Gold bergen, kann die sichere Anlage „Gold“ nicht so recht davon profitieren.

Selbst erfahrene Commerzbank-Analysten finden keine hinreichende Erklärung für die Preisschwäche bei Gold. Auch die Mutmaßung, dass Finanzanleger andere Rohstoffsektoren mit dem Erlös von verkauftem Gold ausgleichen ist eher unwahrscheinlich, da Privatanleger kaum in Industriemetalle investieren können.

Der kräftige Renditeanstieg amerikanischer Staatsanleihen schmälert das Interesse der Anleger und Investoren an zinslos gehaltenen physischen Edelmetallen. Gegenüber dem Euro und dem schwachen Yuan legt der Dollar weiterhin zu. Das bedeutet zusätzlichen Gegenwind für den Goldpreis.

Aber Gold wäre ja nicht Gold, wenn nicht irgendwo am Goldpreishorizont ein aufmunternder Silberstreif zu sehen wäre. Denn die 1.200 US-Dollar-Marke je Feinunze (31,103 Gramm) ist schon länger wieder geknackt. Und die Aussichten, dass es mit dem Goldpreis weiter nach oben geht, sind nicht schlecht. Der Oktober-Durchschnittspreis von Gold liegt zum Monatsende bei 1.252 US-Dollar. Tendenz steigend.

Anleger sollten einen zertifizierten Edelmetallhändler wie die valvero Sachwerte GmbH konsultieren. Für Alleingänge erfordert der Marktpreis für das Edelmetall Gold viel Erfahrung. Valvero – Ein erfahrener Edelmetallhändler. Damit eine Kapitalanlage selbst in Zeiten vieler Fragezeichen auf stabilen Füßen steht.

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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