05.12.2018

America first, America first – Der Bumerang ist bereits unterwegs

„America first, America first“ – Der Bumerang ist bereits unterwegs

Eine Vision schreibt Geschichte. Und nicht nur, weil sie der neugewählte US-Präsident Donald Trump zu seiner Amtseinführung als größte Priorität seiner Präsidentschaft in die Welt hinausgebrüllt hat. Nein, „America first, America first “ ist knapp 2 Jahre danach zu einem Synonym für Protektionismus geworden.

Für alle die, die immer noch nicht mitbekommen haben, auf welchem Ego-Trip der wohl mächtigste Mann der Welt seitdem unterwegs ist, sei gesagt, sein theatralisch geknödeltes „America first, America first“ war der Beginn einer staatlichen Umkrempelaktion, wie sie es in der jüngeren Geschichte Amerikas noch nicht gab.

Es wäre ja nicht sonderlich schlimm, wenn es sich bei der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten nur um einen innerstaatlichen Betriebsunfall handeln würde, ohne Auswirkungen auf andere. Aber wie alle Welt mittlerweile weiß, ist dieser Mann mit seiner rechtslastigen Regierungsmannschaft eine Tragödie, eine Gefahr für alle. Er schafft nicht nur das amerikanische Volk auf widerliche Weise zu spalten, er schlägt auch Schneisen in Verträge und Abkommen, die über Jahre hinweg durch diplomatisches Feingefühl zustande gekommen sind. Aber genau diese Welt der Diplomatie ist dem Herrn, der im Stil eines Berserkers seine Mitmenschen mit Tweets in Atem hält, fremd.

„Hunde, die bellen, beißen nicht“, sagt man. Ob diese Volksweisheit auch auf den lauten Schreihals Trump zutrifft, ist eher unwahrscheinlich. Er hat zwar bisher noch nicht überall dort zugebissen, wo er es vollmundig und selbstverliebt angekündigt hat, wie zum Beispiel beim Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Dennoch schlägt er an vielen Stellen erbarmungslos zu. Etwa bei der Steuerpolitik und der Millardendollar-Entlastung für Superreiche und seinen Lieblingsthemen Welthandel und Zölle.

Hinterm Horizont scheint es nicht immer weiter zu gehen

Der Präsident, der Bescheidenheit als eine hinderliche Charaktereigenschaft ansieht, weil er glaubt, dass es für ihn immer so ausgeht wie in der Wahlnacht 2016, als er zwar drei Millionen Stimmen weniger bekam als seine Kontrahentin Hillary Clinton, er aber letztendlich durch die Mehrheit im Electoral College zum Präsidenten gewählt werden würde, muss nach den Zwischenwahlen (Midterm elections) erkennen, dass er nicht der Heilsbringer ist, für den er sich hält. Denn es tut sich was im Staate des selbsternannten „grandiosen“ Präsidenten Donald John Trump. Es rührt sich nicht nur weltweit Widerstand gegen seine Handelspolitik, auch zuhause erkennt so mancher Trumpfan – wenn auch nur peu á peu – wie der Schuss so langsam nach hinten losgeht. Es sind nicht mehr Jobs da, wie vom Genius versprochen, sondern weniger. Trumps Zollpolitik wirft ihre Schatten voraus. General Motors, einst weltweit größter Autohersteller, droht mit einem Sparprogramm, welches 15.000 Jobs kostet und fünf Werken die Schließung prophezeit. Und das Desaster ist erst der Anfang vom Ende Trump-scher Handelspolitik. Was müssen Trump Wähler noch erleiden um zu begreifen, dass sie aufs falsche Pferd gesetzt haben? -

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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