07.12.2018

Leider profitieren immer noch nicht alle Menschen von der Wiedervereinigung

Leider profitieren immer noch nicht alle Menschen von der Wiedervereinigung

Wer den Mauerfall 1989 live miterlebt hat - ob vor Ort oder im Fernsehen - wird dieses historische Ereignis wohl niemals vergessen. In diesem Zusammenhang wird auch ein Satz des früheren Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl wie in Stein gemeißelt haften bleiben, der im Wahlkampf 1999 dem an Westdeutschland angegliederten Osten "blühende Landschaften" versprach. Und zwar in kürzester Zeit. 

Wahr ist erstens, dass Kohl wissentlich die Unwahrheit gesagt hat, um das Selbstwertgefühl der Ostdeutschen nicht zu schädigen. Und wahr ist zweitens, trotz aller Mühen und Bemühungen der Menschen in den alten Bundesländern, diese historische Mammutaufgabe möglichst schnell hinzubekommen, hinkt der Osten im Jahre 2018 immer noch in vielen Belangen dem Westen hinterher. Ob man Kohls Worte nun Lüge nennt oder unerfüllten Optimismus. Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind in den Ostländern 17,8 Prozent der Menschen - einschließlich Berlin - armutsgefährdet. Gegenüber 15,3 Prozent der in Westdeutschland lebenden. 

Der Freudentaumel am Abends des 9. November 1989 hat sich für viele EX-DDR-Bürger über Dreijahrzehnte hinweg in bittere Realität gewandelt, die aber nicht falschverstanden darüber hinwegtäuschen darf, wie viel das gesamte deutsche Volk geleistet hat und immer noch leistet, um das, was zusammengehört, auch irgendwann final zusammenzubringen. Dieser Kraftakt aller Deutschen ist in der Menschheitsgeschichte einmalig. Möge das auch für die sogenannten "Abgehängten" Anlass sein, die Hoffnung auf ein einfacheres Leben in Frieden und Freiheit nicht aufzugeben. Es lohnt sich! -

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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