12.12.2018

Apple – Ein Tech-Gigant bleibt supercool!

Apple – Ein Tech-Gigant bleibt supercool!

Das waren noch Zeiten als Telefonzellen und Telegramme unsere Kommunikation bestimmten und irgendwie das normalste von der Welt waren. Jetzt, nachdem Handy und E-Mail den Siegeszug um die Welt angetreten haben, wissen die Jüngeren unter uns nicht einmal mehr wie Telefonzellen aussehen, geschweige denn, wo man Telegramme – „was ist das denn, Telegramme?“ - damals aufgegeben hat.

Heute - ein Vierteljahrhundert und eine technische Revolution später - hat fast jeder Mensch mehrere E-Mail-Adressen und ist rund um die Uhr über Smartphone mit Internet-Anbindung und Multitouch-Bedienoberfläche erreichbar. Wahnsinn! Hört sich alles ein bisschen komplizierter an wie Telefonzelle und Telegramm aufgeben, dennoch dreht sich die Welt fast ausschließlich nur noch um diese Dinge, die uns helfen, Wege zueinander zu verkürzen, Kommunikation in Echtzeit zu gewährleisten, mitunter aber auch lebenswichtige Ruhephasen in den Papierkorb verfrachten. -

Und plötzlich das. Apple, der Hightech-Riese aus dem Silicon Valley, eines der ersten Hersteller von Personal Computern (1976) und späterer Wegbereiter der boomenden Märkte für Tablet-Computer und Smartphones (in den Jahren 2001 – 2010), sieht sich zum dritten Mal in seiner unerreicht gigantisch erfolgreichen Firmengeschichte einen Rückgang seines Umsatzes gegenüber. Explizit im „iPhone-Markt“, dem mit Abstand wichtigsten Produkt des Hauses. Aber Apple wäre nicht Apple, wenn sie es nicht immer wieder schafften, dem Kunden und Konsumenten mit neuen Modellen und überarbeiteten technischen Raffinessen die Nase lang zu machen. Man kann förmlich die Uhr danach stellen, und die Verkaufszahlen und Aktienkurse schießen aus dem Stand heraus in neue, alte schwindelnde Höhen. Auch wenn der Technologiegigant die Schallmauer von fast unvorstellbaren 1.000 Milliarden USD (1 Billion oder in Zahlen 1.000.000.000.000 USD) durchbrochen hat, zeigt es sich manchmal, dass selbst Giganten vor Einbrüchen nicht gefeit sind. Und genau das passiert jetzt.

Wenn der Markt gesättigt ist und die Ansprüche immer höher werden, was dann?

Die Aktie von Apple erlebt einen drastischen Einbruch von mehr als 50 US-Dollar. Der Gesamtverlust ist ein zweistelliger Milliardenbetrag und der Auslöser ist auch nicht neu. Es geht wieder einmal ums iPhone. Anscheinend sind die neuen Modelle nicht die erhofften Zugpferde. Laut Wall Street Journal hat Apple die Produktionsaufträge seiner drei Top-Modelle zurückgefahren. Die Absatzprognosen für das etwas günstigere iPhone-Modell XR wurden von Analysten sogar um 30 Prozent gesenkt. Das feedback, das Apple ins Haus schwappt ist nicht prickelnd. Apple iPhone-Konsumenten scheinen „not amused“ zu sein, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht. Der Plan B von Apple überrascht schon. Der Branchenprimus denkt nämlich weniger darüber nach, das Preis-Leistungsverhältnis wieder ins kundengerechte Lot zu rücken und dadurch die Gunst der Kunden zurückzuerobern. Nein, Verkaufszahlen werden ab 12/2018 nicht mehr ausgewiesen. Sie sollen zukünftig keine Bewertungskriterien des iPhones mehr sein. Apple will die Gesamteinkäufe seiner Kunden bewertet wissen, die unter dem Dach des konstant erweiterten Servicebereichs „Produkte und Dienstleistungen“ erfolgreich zusammengefasst sind. Konkurrenten, wenn es sie im eigentlichen Sinn überhaupt gibt, sollten sich dennoch nicht zu früh freuen. Die Produktentwicklung bei Apple geht ungebremst und megaerfolgreich weiter. Der Cashbestand des Unternehmens von 120 Milliarden US-Dollar spricht sicherlich auch für sich.

Erfahrene Kapitalanleger in Edelmetralle wissen auch, warum sie bei kleineren Preisdellen des Goldpreises cool bleiben. Es gibt keine wirklichen Alternativen für ihr Erspartes. Empfehlungen und Tipps für eine stabile Goldanlage gibt Ihnen die valvero Sachwerte GmbH in Berlin.

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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