21.12.2018

AKK und der Wunschzettel des anderen Lagers

„AKK“ und der Wunschzettel des anderen Lagers

Damit hatte der Wirtschaftsflügel der CDU ja überhaupt nicht gerechnet. Ihr favorisierter Kandidat Friedrich Merz unterlag – wenn auch äußerst knapp – der „Merkel Wunschkandidatin“ Annegret Kramp-Karrenbauer in der Stichwahl zum Parteivorsitz. Mittlerweile von allen aus zeit-, aber auch aus Haspel-Gründen nur noch als Kurzform „AKK“ benannt.

Wenn es mit dem wirtschaftsliberalen Politprofi Merz schon nicht geklappt hat, dann sollte die Neue doch wenigstens den Wunschzettel ihrer Parteifreunde in ihrem Sinne abarbeiten, so die „gedemütigten Wahlverlierer“ unisono. Nur so könne der innerparteiliche Frieden gesichert werden. Und der Wunschzettel der meist konservativen, rheinisch-katholisch geprägten und betagten Herren ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. Die Wünsche reichen von einer herausragenden Rolle, die ihr Kandidat Friedrich Merz zukünftig in der Partei übernehmen solle, über einen Neustart mit der zänkischen Schwesterpartei CSU, bei gleichzeitiger Anmahnung, die CDU möge ihr Profil schärfen und eigene Themen finden, bis hin zu der Forderung, die CDU müsse im Osten Volkspartei bleiben, Wahlen wieder deutlich an die 40-Prozentmarke rücken, AfD-Wähler zurückgewinnen und die Grünen auf Distanz halten. Puh…!

Mit den Zusagen von AKK, härtere Positionen zur Homo-Ehe einzunehmen und eine Abschiebung nach Syrien ins Auge zu fassen, kann sie vielleicht kurzfristig punkten. Aber was wird generell aus der „merkelschen“ SPD nahen Politik einer weichgespülten CDU, die auf dem Parteitag mit 48,2 Prozent für Merz indirekt eine schallende Ohrfeige erhalten hat? Fragen über Fragen, die bei den anstehenden Landtagswahlen 2019 vielleicht eher als gedacht beantwortet sein werden. Denn wenn die Wahlen unter AKK verloren gehen, hat die mögliche „Kanzlerkandidatin“ Annegret Kramp-Karrenbauer ein richtiges Problem. Der Gewinner könnte tatsächlich am Ende doch noch Jens Spahn heißen. Der, der schon im ersten Wahlgang um den Parteivorsitz kläglich mit knapp 16 Prozent ausschied. –

Der Wunsch aller privaten Goldanleger und Investoren, Gold möge 2019 doch bitte wieder berechenbarer als 2018 werden, scheint sich aller Voraussicht nach zu erfüllen. Dass die valvero Sachwerte GmbH weiterhin ein perfekter Partner für Anleger und die richtige Lagerung ihrer Edelmetallbestände ist, steht außer Frage. Wo gibt es sonst noch diese Sicherheit?

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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