28.12.2018

Die neue Seidenstraße - Ein Mythos lässt wieder aufhorchen

Die neue Seidenstraße - Ein Mythos lässt wieder aufhorchen

Schon der Name klingt abenteuerlich und nach Historie. Die Rede ist von der Seidenstraße. Dieses 6.400 km lange Netz von Karawanenstraßen war einst die Verbindung zwischen dem Mittelmeerraum, Zentral-Asien und China. Aus dem fernen Osten kam die Seide, zurück gingen Wolle, Gold und Silber.
Man mag es kaum glauben, aber das größte Infrastrukturprojekt unserer Tage trägt den legendären Namen "Die neue Seidenstraße". Der Handelskrieg zwischen den USA und China verleiht dem Projekt einen topaktuellen Anstrich.

Ein Gürtel, eine Straße. "One belt, one Road", so heißt das Mammutvorhaben, an dem die Chinesen schon viele Jahre tüfteln und für das sie bereit sind, Milliarden Dollar in die Hände zu nehmen. Und dabei geht es ihnen nicht nur darum, den Welthandel zu fördern, sondern auch den eigenen geopolitischen Einfluss stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Wer glaubt, dass die Seidenstraße weit weg liegt, der irrt. Duisburgs größter Binnenhafen Europas ist jetzt schon zentraler Umschlagsort für chinesische Güter und die Zahl der wöchentlichen Züge von und nach China werden immer mehr. Tendenz steigend. Startpunkt ist die 30-Millionen Metropole Chonqing in Zentral-China. Waren wie Spielzeug, Technik und Kleidung gehen von dort auf den Weg nach Duisburg. Neben dem großen Schienennetz und vielen Landrouten ist auch eine vielfältige See-Route geplant. Die Neue Seidenstraße soll bis 2049 fertig sein. Eine neue Ära der Globalisierung kann beginnen. Wenn, ja wenn der Umgang miteinander auf Augenhöhe funktioniert. Das allerdings ist noch mit vielen Fragezeichen behaftet. -

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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