03.01.2019

Goldpreis-Entwicklung 2018 – Wenn Analysten und Anleger verunsichert zurückbleiben

Goldpreis-Entwicklung 2018 – Wenn Analysten und Anleger verunsichert zurückbleiben

So beliebt Gold auch bei Anlegern ist, so unberechenbar hat sich das faszinierende Edelmetall 2018 präsentiert. Vereinfacht auf den Punkt gebracht könnte man sagen, Gold hat etwas von seinem Heiligenschein eingebüßt. Nie zuvor haben sich der Goldpreis und das Kaufinteresse von Anlegern und Investoren so gegenläufig zur politischen Welt-, Wirtschafts- und Finanzlage verhalten, wie gerade in dem zu Ende gehenden Jahr 2018.

Gold erlebt viele Einflüsse

Für Edelmetallhändler, Analysten und Anleger galten bisher klare, bis verhältnismäßig berechenbare Regeln, wann, und warum der der Goldpreis steigt, und wann, und warum er sinkt. Für die Berliner valvero Sachwerte GmbH - ein mit dem „Focus Wachstumschampion 2019“ ausgezeichnetes Edelmetall-Unternehmen - eine neue Herausforderung, die es so in ihrer langjährigen Tätigkeit noch nicht gab. Bisher galt:

Der Goldpreis steigt …

 - wenn ein großes Bedürfnis nach Sicherheit herrscht

 - bei politisch und wirtschaftlichen Krisen

 - bei hohen Inflationen und niedrigen Zinsen

Der Goldpreis fällt …

 - wenn die Politik einen berechenbaren Kurs fährt

 - in wirtschaftlich guten Zeiten

 - wenn keine Konflikte und Katastrohen anstehen

Diese und andere Prämissen galten lange Zeit als nahezu unumstößliche Faktoren bei der Goldpreisentwicklung. Aber das Jahr 2018 hat der valvero und seinen Kunden gezeigt, dass der Goldpreis überraschenderweise doch nicht so berechenbar ist, wie sie als Edelmetallexperten geglaubt haben. Die Irritation darüber ist bei ihnen und allen Privatanlegern gleich groß. Schließlich wurde Gold bisher immer als der sichere Hafen in Krisenzeiten bezeichnet. Die Geldanlage, die alle mehr oder weniger gescheiterten Anlagen wie Aktienfonds, Sparbücher, Immobilien, Lebensversicherungen und andere in den Schatten stellt. Eine stabile Wertanlage mit weltweitem Zahlungscharakter.

Und plötzlich soll alles ganz anders sein, obwohl die Flut der täglichen Horror-Meldungen zu Krisen und Finanzmärkten nicht abreißt: US-Sanktionen gegen Russland, Handelskrieg der USA mit China, Europa und Gott und der Welt, die brenzlige Finanzlage Italiens, Chinas Wachstumssorgen, der ewige Streit der USA mit dem Iran, die Krise in der Türkei, der Krieg und die Hungersnot im Jemen, der Brexit, das ewige Scharmützel der USA mit Nordkorea und, und, und! Krisen und Konflikte, so weit das Auge reicht.

Eigentlich müsste bei dieser Gemengelage die Nachfrage nach Gold explodieren und der Goldpreis in schwindelnden Höhen verweilen. Aber dem ist nicht so. Die hochgelobte Krisenwährung Gold büßt ihren Nimbus als Krisenwährung ein. Kopfschütteln allenthalben.

Auf der Suche nach weiteren Parametern, die den Goldpreis beeinflussen und für seine Entwicklung verantwortlich sind, finden sich in der neuen globalen Welt andere schlüssige Gründe. Vor allem aus wirtschaftlicher und steuerpolitischer Sicht, wie die valvero Gründer Stefan Lau und Thomas Straub unisono bemerken. Die da sind:

Der Goldpreis steigt ...

 - bei Negativzinsen für Anleihen

 - bei einem schwachen Euro

 - bei steigenden Ölpreisen

Der Goldpreis fällt …

 - bei steigenden Leitzinsen

 - bei höherem Wirtschaftswachstum

 - bei steigenden Börsenkursen


„Wer kurzfristig denkt, ist mit Gold nicht gut beraten“ Ein weises Anlage-Bekenntnis, das für die Chefs und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der valvero Sachwerte GmbH durchweg gilt.

Erfahrene Anleger wissen, dass ihre Goldanlagen keine laufenden Erträge abwerfen, aber für einen langfristigen Werterhalt stehen. Langfristig heißt 20 bis 30 Jahre. Experten rechnen vor, dass, wer 1970 in Goldbarren investiert hat, sich heute über eine Rendite von 7,5 Prozent freuen kann. Der aktuelle Goldpreis je Feinunze (31,103 Gramm) liegt bei 1.263,63 US-Dollar; 1.102,01 EUR. Stand 20.12.2018; 19:31 Uhr. Die Goldpreisprognose für 2019 wird von Analysten und Edelmetallhändlern gleichermaßen positiv bewertet. Ein Goldpreis von 1.400 US-Dollar je Feinunze ist realistisch, auch für die erfahrene valvero-Crew .

Für Anleger in Goldbarren und -münzen empfiehlt es sich daher, einen zertifizierten Edelmetallhändler wie die valvero Sachwerte GmbH als kompetenten und marktsachkundigen Ratgeber hinzuzuziehen. Denn auch ein diversifiziertes Portfolio will klug und individuell passend zusammengestellt sein. Darum valvero - Edelmetallhändler für An- und Verkauf von Gold und Silber in Barren- und Münzform zu Anlagezwecken für private und gewerbliche Kunden. 

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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