11.02.2019

Palladium - Ein Edelmetall auf der Überholspur

Palladium - Ein Edelmetall auf der Überholspur

Wenn von Edelmetallen die Rede ist, denken die meisten Menschen sofort an Gold, Silber und Platin. Eine nachvollziehbare Assoziation. Aber fast unbemerkt und auf ganz leisen Sohlen hat sich ein nicht minder interessantes Edelmetall auf der Beliebtheitsskala der Anleger und Investoren nach oben gearbeitet. Eines, das in einem Edelmetallanlage-Portfolio bisher kaum zum Zuge kam. Das Palladium. Ein sogenanntes „Übergangsmetall“, das im chemischen Verhalten dem Platin ähnelt.

Und genau dieses so stiefmütterlich behandelte Edelmetall „Palladium“ befindet sich zurzeit auf einer bilderbuchmäßigen Rekordfahrt. Und dafür gibt es einen Grund. Es ist wie so oft bei Edelmetallen eine Krise, die das Interesse der Anleger weckt und ihren Wert gegebenenfalls auch richtig in die Höhe schnallen lässt. In diesem Fall ist es die vieldiskutierte Dieselkrise, die dem Edelmetall so auf die Sprünge hilft. Sie liefert den Hauptgrund für die große Nachfrage von Palladium, das für Katalysatoren bei Benzinmotoren von der Autoindustrie benötigt wird. Mit einem Preiszuwachs von 16 Prozent in 2018 und sogar 60 Prozent in 2017 klopft Palladium mächtig am Goldpreis. Der aktuelle Palladiumpreis je Feinunze (31,103 Gramm) liegt bei 1.403,50 USD (1.239,57 EUR; Stand 10.02.2019, 14:49 Uhr. Der aktuelle Goldpreis je Feinunze liegt bei 1.314,93 USD (1.161,35 EUR); Stand 10.02.2019, 14:49 Uhr

Edelmetallanleger können Palladium in Barren und Münzen erwerben. Anlagemünzen haben in der Regel eine Feinheit von 999,9/1000. Palladium ist nicht mehrwertsteuerbegünstigt. Detailfragen zu physischem Palladium beantwortet die valvero Sachwerte GmbH online auf edelmetallshop.com oder in ihren Ladengeschäften in Berlin, Garmisch-Partenkirchen, Lindau (B) und Überlingen (B).

Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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