04.03.2019

Kleines Wissens-ABC zu Aktienmärkten - Teil II

Kleines Wissens-ABC zu Aktienmärkten

Teil II

INHALT

4. Unterschiedliche Aktienarten

- Stammaktien
- Vorzugsaktien
- Inhaberaktien
- Namensaktien
- Vinkulierte Namensaktien

4. Unterschiedliche Aktienarten

Unternehmen haben die Möglichkeit unterschiedliche Gattungen von Aktien an ihre Aktionäre auszugehen, und räumen Ihnen dadurch verschiedene Rechte und Handelsmöglichkeiten ein.

- Stammaktien   

Wenn niedrige Zinsen die klassische Wertanlage ad absurdum führt, gewinnt Deutschlands häufigste Aktiengattung „die Stammaktie“ wieder an Bedeutung. Der Anleger einer Stammaktie erwirbt Firmenanteile und zugleich nach Paragraph 12 des Aktiengesetzes (AktG) ein Stimmrecht auf der Aktionärsversammlung.

- Vorzugsaktien

Im Gegensatz zu Stammaktien wird dem Aktionär beim Erwerb von Vorzugsaktien kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung eingeräumt. Dafür erhält er in der Regel als Sonderrecht eine höhere Dividendenzahlung. Vorzugsaktien können im Vergleich zu Stammaktien auch im Falle einer Insolvenz bessergestellt sein.

- Inhaberaktien

Das spezifische Merkmal von Inhaberaktien ist die Anonymität des Aktienbesitzers. Der Aktieninhaber Ist Berechtigter und keine bestimmte Person. Der Besitzer von Inhaberaktien ist gegenüber der Aktiengesellschaft anonym. Weil viele DAX-Konzerne (DAX-Unternehmen gehören zu den 30 umsatzstärksten Unternehmen, die an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet sind) auf Stammaktien umstellen und den persönlichen Kontakt zu Aktionären wünschen, verlieren Inhaberaktien immer mehr an Bedeutung.

- Namensaktien

Laut Paragraph 67 des Aktiengesetzes müssen Besitzer von Namensaktien mit Namen, Geburtsdatum und Adresse im Börsenregister eingetragen sein. Weltweit aufgestellte Unternehmen sind auf ihren Ruf bedacht. Für sie ist die Aktiengattung „Namensaktie“ auch eine Art Visitenkarte, die dem Unternehmen Sicherheit und Informationen bringen.

- Vinkulierte Namensaktien

Vinkulierte Namensaktien, Orderpapiere (§ 68 AktG),

bergen die Beschränkung ihrer Übertragbarkeit von einem im Aktienregister eingetragenen Aktionär zu einem anderen Aktionär. Die Übertragung der Rechte von vinkulierten Namensaktien ist nur durch Abtretung der Rechte beziehungsweise durch ein Indossament (ein gesetzlich vorgeschriebener Vermerk der Übertragung auf der Rückseite des Wertpapiers) möglich.

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Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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