05.09.2019

Drei Gründe pro  Goldbesitz

Drei Gründe pro  Goldbesitz
 

Wenn es darum geht, Geld gut zu investieren, fällt das Thema Gold kaufen zwangsläufig. Kapitalanleger, die ihr Erspartes in Gold anlegen, wissen nur zu gut, warum. Die Wahrscheinlichkeit, dass Gold eines Tages wertlos wird, tendiert nach heutigem Menschenermessen gen Null. Wo andere hochgelobte Anlagen wie Aktien, Staatsanleihen und Fonds die Renditesegel streichen, trumpft das gelbe Edelmetall immer wieder mit überzeugender Werterhaltung auf.

Es gibt sicherlich viele, wenn nicht gar unzählige Gründe, Vermögen in echtes, physisches Gold einzutauschen. Gemein haben sie aber alle ein und dasselbe: Gold ist Geld und unschlagbar, wenn es darum geht, Vermögen sicher in die Zukunft zu bringen. Anders ausgedrückt: Gold gehört in jedes Anlage-Portfolio. Die wesentlichen Gründe dafür sind:

 

1. Gold übersteht Krisenzeiten
Man hört es allenthalben: „Gold gilt als Krisenwährung“ Ja, in der Tat, auch wenn diese Anlegerweisheit eher einer abgedroschenen Phrase gleicht, ist sie fachlich fundiert und deshalb auch richtig! Denn physische Edelmetalle sind dann stark, wenn Handelskriege, Negativzinsen, Inflationsangst und ungelöste politische und militärische Konflikte die Weltnachrichten dominieren. Gold ist und bleibt eine stabile Währung, unabhängig von Banken und Regierungen. Der Status „sicherer Hafen“ ist nach wie vor erhalten. Auch in Zeiten von Kursschwankungen hat sich Gold als solide Anlage behauptet.

 

2. Was für Notenbanken richtig ist, kann für Anleger nicht falsch sein
Russland und China sind seit Jahren die größten Goldkäufer. Beide Staaten haben ihre Goldbestände im 1. Quartal 2019 mehr als verdreifacht. Dabei haben sie immer auch die Unabhängigkeit vom US-Dollar als Hauptgrund im Kopf. Seit der neugeschaffenen internationalen Währungsordnung im Jahr 1971, die auch als das „Bretton-Woods-System“ Weltruhm erlangte, haben Notenbanken nicht mehr so viel Gold gekauft, wie im letzten Jahr. Und zwar stattliche 657 Tonnen! Die Notenbanken machen es also vor. Warum sollte der Privatanleger sich diese erfolgreiche Herangehensweise der Werterhaltung seines Vermögens nicht zu Eigen machen?

 

3. Gold ist schuldenfreies Geld
Goldvorräte sind endlich und nicht beliebig vermehrbar. Das macht es so wertvoll und überlegen gegenüber wertlosem Papiergeld und aufgeblähten Währungen. Während die weltweite Geldmenge um 1-2 Prozent jährlich ansteigt, erhöht sich die so genannte Geldmenge M3 von längerfristig gebundenem Geld um fast das Doppelte.

Zur Erklärung: Der Geldbestand einer Volkswirtschaft wird in Klassen M1, M2 und M3 unterteilt. Die Klasse M1 steht für verfügbares Geld, die Klassen M2 und M3 für längerfristig gebundenes Geld. Und dazu zählen auch private Goldinvestments.

Es ist kaum vorstellbar, bis gänzlich unmöglich, dass Gold irgendwann einen größeren Wertverlust erleidet. Die Einschätzung vieler Edelmetallanleger, dass Gold die ultimative Währung ist, scheint also richtig zu sein.

 

Der aktuelle Goldpreis pro Feinunze (31,103 Gramm) liegt bei 1.551,88 USD (1.407,63 Euro). Stand: 04.09.2019.

Zum Vergleich:

Der Jahresdurchschnitt in 2018 lag bei 1.268,77 USD (1.128,75 Euro).



© 2019 valvero Sachwerte GmbH