23.07.2020

Akzeptiert PayPal bald auch Bitcoins?

In den sozialen Netzwerken kursieren Gerüchte darüber, dass der börsenorientierte Online-Bezahldienst PayPal in naher Zukunft die Kryptowährung Bitcoin und andere Kryptowährungen in sein Zahlungssystem aufnimmt. Eine Bestätigung von PayPal gibt es bisher nicht. Dennoch sind traditionelle Banken hellhörig geworden. Ihr Einfluss auf die Welt der herkömmlichen Währungen schwindet mit jeder digitalen Geld- und Überweisungsalternative. Ihre Angst, zum großen Dienstleister herabgestuft zu werden, ist nicht unbegründet. PayPal steht wohlmöglich in den Startlöchern zu etwas Großem. Es gleicht einer Sensation, einem Meilenstein der Kryptoindustrie, wenn es denn wahr werden sollte.
 

PayPal und Bitcoin? Andere machen es vor, wie es geht

Die Welt hat sich verändert. Somit verändern sich auch die Möglichkeiten des Bezahlens. Im Zeitalter des Internets und der Digitalisierung hat das anerkannte Zahlungsmittel Bargeld einen immer schwereren Stand. Mit Instant Payments (Bezahldiensten) wie PayPal können Zahlungen schnell getätigt und Zahlungen ebenso unkompliziert empfangen werden. PayPal tritt als Dienstleister für den Geldtransfair auf. Die Konten der PayPal-Mitglieder werden durch ihre E-Mail-Adressen identifiziert. Es wird nicht zwingend ein Bankkonto benötigt. In Deutschland haben mittlerweile 90 % aller Online-Händler das PayPal Bezahlsystem in ihr Firmenkonzept integriert.

Bitcoin war die erste Kryptowährung, die anonyme Zahlungen ermöglichte. Dieses virtuelle Geld hat weder Geldscheine noch Münzen zum Anfassen und ist komplett unabhängig von Staaten und Banken. Alles ist digital und von keiner zentralen Stelle aus kontrollierbar.
 

Die Aufnahme von Bitcoins bei PayPal ist überfällig

PayPal ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Player in der Finanzbranche herangereift. Die Marktkapitalisierung von mehr als 85 Milliarden US-Dollar spiegelt ein dreimal so großes Volumen wider wie das der Deutschen Bank. Und das ist erst der Anfang. Die Gefahr für traditionelle Banken wird immer größer.

Auch wenn PayPal im digitalen Zeitalter von anderen getrieben wird. Eine baldige Integration von Bitcoin würde PayPal sicherlich einen großen Wettbewerbsvorteil bringen. Denn der Konkurrent von PayPal – Square – verringert seinen Abstand zu PayPal.
 

Bitcoin - eine Währung mit Eigenverantwortung

Als der Bitcoin zum ersten Mal auf der Bildfläche der Finanzwelt erschien, wussten nur Eingeweihte etwas damit anzufangen. Die Faszination war dennoch sehr groß und das weltweit. Im Dezember 2017 war ein Bitcoin 20.000 US-Dollar wert. Angesichts derartiger Wertexplosion sehen immer mehr Menschen in dieser Währung das Geld der Zukunft.

Mittlerweile hat sich der Bitcoin ein wenig abgekühlt und der Wert eines Bitcoins notiert nach heftigen Einbrüchen heute bei ca. 9.200 US-Dollar. Immerhin scheint es so, als ob die Währung Bitcoin - so wie andere digitale Währungen - tatsächlich Zukunft hat. Ein Beleg dafür ist das steigende Interesse großer Finanzunternehmen, Produkte rund um digitale Kryptowährungen anzubieten.

325 Millionen Menschen nutzen weltweit den Bezahldienst PayPal. Bisher kann der Nutzer nur über die einzige Kryptobörse „eToro“ Bitcoins mit PayPal kaufen. Ob PayPal beim alltäglichen Online-Handel auch zukünftig Bitcoins akzeptiert, steht noch nicht fest.



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