25.01.2021

Edelmetalle - Vermögen sichern und erhalten

latin werden 2021 große Chart-Erfolge vorausgesagt

 

Edelmetalle - in erster Linie Gold und Silber - sind für die eigene Krisenvorsorge und den Vermögenserhalt zu einer unverzichtbaren Größe mutiert. Sie sind Wertaufbewahrungsmittel und Geldersatz zugleich.

 

Edelmetalle sind bei Anlegern gefragt wie nie zuvor. Sie befinden sich in der Pole Position bekannter Anlageoptionen wie Aktien, Fonds und Sparkonten. Ohne das Klischee „Sicherer Hafen“ bedienen zu wollen, sind Gold und Silber die Edelmetall-Zugpferde für zukünftige Absicherung. Mit Gold- und/oder Silberunzen lässt sich so mancher finanzielle Sturm meistern, obwohl Edelmetalle im Gegensatz zu verzinsten Wertpapieren und Zertifikaten weder Zinsen, noch eine Dividende versprechen.

 

Platin – Raus aus dem Schatten ins Licht der Anleger

 

Trotz großer Unsicherheiten - bedingt durch die Corona-Krise - zeigen sich Analysten optimistisch beim Ausblick auf die Edelmetalle. Grund dafür sind der schwache Dollar und die niedrigen US-Realzinsen. Und dabei trauen die Experten Silber sogar mehr zu als Gold, das im vergangenen Jahr einen 46 Prozent-Anstieg zu verbuchen hatte.

 

Trotzdem, so die Analysten, sollte Silber in den Rückspiegel schauen, da es in Sachen Performance von einem anderen Edelmetall überholt werden könnte. Platin. Sie sehen das wertvollste Edelmetall der Welt unter den sonst so erfolgsverwöhnten Edelmetallen Gold und Silber auf einem guten Weg und sogar als Gewinner des Jahres 2021 hervorgehen.

Aber Vorsicht. Prognosen sind mit Erfahrung und Eigeninteresse unterfütterte Ausblicke. Mehr nicht!

 

Der langersehnte Impfstoff gegen das Cornavirus hat Gold und Silber Ende des dritten Quartals 2020 eine kleine Schwächephase beschert. Platin dagegen hat gegen den Trend 20 Prozent zugelegt und dabei bereits Anfang Dezember die wichtige 1.000 US-Dollar-Marke je Feinunze (31,103 Gramm) geknackt. (Jahreshöchstwert und -schlussnotierung liegen bei identischen 1.075,00 USD).

 

Was ist der Grund des Platin-Erfolges?

 

Rückblick

 

Der im März 2020 weltweit angeordnete Lockdown zur Bekämpfung des Coronavirus traf viele südafrikanische Platinminen ins Mark. Dazu kamen viele Förder- und Verarbeitungsstörungen, die zu einem Angebotsdefizit mit anhängendem Preisanstieg führten. Ein weiterer Platinpreis-Treiber war die hohe Investmentnachfrage nach Münzen, Barren und ETFs. Edelmetallanleger, deren Gold zu teuer geworden war, entschieden sich für Platin. Es entstand eine sog. „Überkompensierung“ des schwachen Bedarfs der Schmuck- und Industriebranche mit 13 bzw. 16 Prozent Einbußen.

 

Der nachhaltige Anstieg des Platinpreises 2021 wird maßgeblich durch die Automobilindustrie bestimmt. Stichwort Platin in Katalysatoren. Die hohe Platinnachfrage durch strengere Abgasnormen in China für PKWs und Nutzfahrzeuge ist zuletzt um fast 70 Prozent gestiegen. Hinzu kommt, dass preiswerteres Platin in Katalysatoren das teure Palladium mehr und mehr ersetzt. Dieser Wechsel ist nachvollziehbar, da der Platinpreis rund 1.300 USD pro Unze unter dem von Palladium liegt. Obwohl diese technische Veränderung durch Platin Geld und Zeit braucht, ist ein Trend hin zu Platin deutlich erkennbar.

Der aktuelle Platinpreis notiert 1.085,50 USD (895,86 Euro) Stand 27.01.2021.

Der aktuelle Palladiumpreis notiert 2.316,43 USD (1.912,00 Euro).



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