29.04.2021

Physisches Gold - Eine intelligente Investition

Sparer sind derzeit in einer sehr misslichen Lage.

Kaum eine Geldanlage wirft Zinsen ab. Schlimmer noch, das Ersparte auf dem Tagesgeldkonto oder Sparbuch wird von Negativzins und Inflation bis zur Unkenntlichkeit traktiert. Zu allem Überfluss halten medienwirksam angebotene Lösungsansätze wie „sichere Aktien für unsichere Zeiten“ nur selten, was sie versprechen. Kurzzeitig gewinnbringende Anlageformen und Spekulationsobjekte gibt es viele. werterhaltende Anlagen dagegen wenige.

 

Auch wenn nach vielen Jahren der Anleihen- und Aktienflaute, viele, meist junge Neuaktionäre den Markt bevölkern, bleiben Anleihen, Aktien und Fonds riskante Wertpapiere deren Kurse mächtig schwanken. Sie ähneln einem Vabanquespiel, bei dem die Angst der Anleger vor einem Crash immer mitschwingt.

Nicht so eine Kapitalanlage in physische Edelmetalle. Das Investment in Gold oder Silber zählt zu den gefragtesten Anlageformen überhaupt. Auch deshalb, weil es zu den risikoärmsten zählt.

 

 

Gold - Es gibt ein Für und Wider – Das „Für“ überwiegt

 

Für den mittel- und langfristig planenden Anleger, der sein Geld in Gold oder andere Edelmetalle eintauscht, gehört zur Wahrheit, dass Edelmetalle in hochreiner Form als Münzen, Barren oder Münzbarren nicht unbedingt für die attraktivsten Renditechancen stehen. Und dass Gold, Silber & Co. vor Kurseinbrüchen nicht gefeit sind. Auch fahren Edelmetalle keine laufenden Erträge ein. Und Gewinne werden nur erzielt, wenn der richtige Zeitpunkt von Kauf und Verkauf getroffen wird.

Schnelle Gewinne und schnelle Verluste, alles das passt zu künstlich erhobenen Sachwerten wie Immobilien, Autos, Gemälde o.ä., aber nicht zu Gold!

 

Eine Geldanlage in Edelmetalle, hat eine größere Wichtung als den kurzfristigen Profit. Die sogenannten „intrinsischen Werte“ (intrinsisch Adj.; lateinisch intrinsecus: von innen bewirkt, inwendig) von Edelmetallen garantieren eine berechenbare und solide Kapitalanlage. Betrachtet man die 10 Jahre Chart der Goldpreisentwicklung, wird einem schnell klar, warum die „kluge Anlage“ in Gold im Normalfall kein Kurzstrecken-Vergnügen ist, sondern einem Marathon gleicht.

 

Beispiel:

 

Notierte der Goldpreis am 17.04.2011 noch bei 1.490,49 USD (1.033,10 EUR) je Feinunze (31,103 Gramm), folgten in den Jahren 2014 bis September 2018 eine Berg- und Talfahrt zwischen 1.066,00 USD

(977,91 EUR) und 1.201,09 USD (1.028,54 EUR).

Ab Oktober 2019 gab es für den Goldpreis - von kleinen Dellen abgesehen - nur noch eine Richtung, die nach oben. Begünstigt wurde die anschließende Gold-Rallye im 1. Quartal 2020 durch die weltweite Corona-Pandemie und die daraus resultierenden weltweiten Hilfspakete und Gelddruckorgien in Billionenhöhe. Mit Entdeckung des Impfstoffes gegen Covid-19 machte der Goldkurs wieder eine kleine Atempause und steht derzeit bei 1.776,79 USD (1.483,05 EUR), Tendenz steigend, mit Suche nach einem Auslöser für eine neue Rallye.

 

Fazit:

 

Vergleicht man den Schlusskurs von Gold aus dem Jahr 2010, als der Goldpreis 1.408,72 USD (1.059,19 EUR) notierte, mit dem Schlusskurs aus dem Jahr 2020, als Gold mit 1.893,92 USD (1.539,86 EUR) abschloss, wird eine Goldanlage erstens als Marathonlauf bestätigt, und zweitens als werterhaltende Anlageform, die zudem über einen längeren Zeitraum eine beachtliche Rendite erwirtschaften kann.



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