12.05.2021

Wenn Währungen implodieren, glänzt Gold immer noch

Während unser Papiergeld immer mehr an Wert verliert, bieten Edelmetalle wie Gold und Silber die beste Absicherung gegen Wertverlust von Währungen. Obwohl Gold oft eine schwankende Wertentwicklung aufweist, wird dem Edelmetall eine über Jahrhunderte hinweg konstant bleibende Kaufkraft konzertiert.

Unabhängig von der Goldpreisentwicklung in Euro.

 

Wenn Geld kläglich versagt

 

In Zeiten, in denen sich Finanzblasen, Krisen und Risiken häufen, in denen aggressive Zinssätze und Billion schwere Rettungspakete den Glauben an eine nachhaltige konjunkturelle Trendwende im Keim ersticken, ist mit einem längerfristig anhaltenden Anstieg der aktuellen Edelmetallpreise (Edelmetall-Hausse) zu rechnen. Nach Expertenüberzeugung wird sich die aktuelle Preisentwicklung für Edelmetalle erst dann wieder in eine andere Richtung verändern, wenn eine Korrektur der weltweiten Überschuldung, etwa durch Schuldenschnitte, angegangen wird. Solange sich diese Entwicklung hin zur Bereinigung der finanziellen Auswüchse nicht abzeichnet, spricht vieles dafür, dass Edelmetallinvestitionen der einzig sichere Hafen sind, die Anleger mit ihrem Ersparten ansteuern sollten. Gold und Silber sind die ultimative Absicherung für den Ernstfall. Beide erfüllen nachhaltige Geldfunktion. Ein langfristiger Schutz, den alle ungedeckten Währungen nicht im Ansatz erfüllen. Und genau hier wird es spannend für alle Goldbesitzer.

 

Gold wurde schon immer kritisch beäugt

 

Geschichte wiederholt sich. Ein Gedanke, der gerade bei Goldbesitz stets allgegenwärtig ist. Wenn der Staatshaushalt ins Schlingern gerät - was gar nicht so selten geschieht -, war Gold schon immer der letzte Ausweg, den Bürgern ihr Erspartes in der sogenannten Fluchtwährung Gold abzunehmen. Warnende Beispiele der Goldverbote reichen von Ägypten, über Sparta, bis hin nach China, und in der Neuzeit auch nach Frankreich des 18. - und Deutschland des 20. Jahrhunderts. Auch Roosevelt, Hitler und Lenin hatten es auf privaten Goldbesitz abgesehen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts werden Stimmen immer lauter, die das Bargeld abschaffen wollen. Ein Schelm, der Böses dahinter vermutet. „Wer das will, wird auch beizeiten wieder Gold verbieten“, so der allgemeine Tenor. Denn physisches Gold ist Geld. „Wehret den Anfängen neuer Staats-Repressalien“, möchte man allen Goldbesitzern zurufen.

Die ersten untrüglichen und zugleich bedenklichen Anzeichen die Hemmschwellen des Staates zu verringern, ist die Herabsetzung der Barankauf-Freigrenze bei anonymen Edelmetallankauf von 9999,99 Euro auf unter 2000 Euro. Der Deutsche Bundesrat denkt gar über eine Absenkung auf nur 1000 Euro nach. Ein Freibetrag, der unter dem Wert einer einzigen Unze Gold liegt - der aktuelle Goldpreis notiert 1.835,71 USD (1.509,71 EUR), Stand: 11.05.2021, 20:00 Uhr. -, macht den anonymen Goldkauf künftig faktisch unmöglich. Der Einfluss der Politik auf die Goldreserven der Bürger zeigt einmal mehr, dass Gold nicht irgendeine zweitrangige Bedeutung zufällt, sondern in der Welt des Geldes die Regeln maßgeblich bestimmt.

Eine gute Nachricht für alle, die ihr Erspartes in Edelmetalle wie Gold und Silber eintauschen, weil ihr Vertrauen in die Papiergeldwährung verloren gegangen ist.

 

Vorausschauende Edelmetalldienstleister raten ihren Kunden bereits, Ihr Geld in Münzen und Barren in kleinen Stückelungen einzutauschen. Für große Goldvermögen wird eine Lagerung an internationalen Orten (Singapur oder Schweiz) empfohlen.



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