02.09.2021

Nicht nur ein Virus bedroht Privatvermögen

Gold muss man Anlegern oder Käufern nicht anbieten wie den Restposten irgendeiner zweitklassigen Ware. Gold spricht für sich und seine Umstände, in die es durch Menschenhand gebracht wird. Gold ist Geld. Gold ist somit Währung und immer und überall auf der Welt Zahlungsmittel. Und genau das unterscheidet Gold von allen anderen Währungen. Gold ist über Jahrtausende hinweg ein zeitloser Stabilitätsfaktor.

 

Rückblick – Ein epochales Ereignis wirft seine Schatten voraus

 

Als in den letzten Wochen des Jahres 2019 das SARS-CoV-2-Virus (kurz: Corona) mit kleinen Nadelstichen die Welt auf sich aufmerksam machte, ahnte noch niemand, dass die Corona-Pandemie nur ein paar Monate später die Weltwirtschaft an den Abgrund führen sollte. Die fast schon überhebliche Sicherheit der Spezies Mensch, alles und jederzeit im Griff zu haben, stellte sich als bitterböser Irrtum heraus. Da war sie nun, die epochale Krise, die keiner auf dem Zettel hatte. Ein kleines Virus hatte die Welt an seiner empfindlichsten Stelle getroffen. Da, wo es am meisten wehtut. In der Wirtschaft. Ist stetiges Wachstum, immer höher, immer weiter, doch genau das, auf das die Menschen am wenigsten verzichten wollen.

 

Von Aufregung bei Wirtschaftsbossen und Währungshütern konnte bald keine Rede mehr sein. Panik befiel die sonst so unantastbaren Macher. Sie ließen die Gelddruckmaschinen anwerfen und Tag und Nacht Papier bedrucken, von dem sie immer noch glauben, dass es Katastrophen heilen könnte.

 

Einzig die Goldbesitzer und -anleger. Von ihnen hörte man gar nichts. Zu mindestens nichts, was auch nur im Entferntesten dem vogelwilden Panikgekreische der Wirtschafts-, Währungs-und Finanzwirtschaft gleichkäme. Warum auch? Sie wussten, dass sie genau das richtige getan hatten, um in Katastrophen wie diese nicht mittellos dazustehen. Sie hatten in werterhaltendes Edelmetall wie Gold, Silber oder Platin investiert, das für sie genau jetzt der viel zitierte „sichere Hafen“ werden sollte.

 

Die Stabilität des Geldwertes steht auf dem Spiel

 

Zu behaupten, ein Virus sei an allem schuld, dass Volkswirtschaften und Privatvermögen in den Abgrund schauen, ist nur ein Teil der traurigen Wahrheit. Der andere, und weitaus bittere Teil, ist der selbstmachte Wahnsinn. Eine Mischung aus Überheblichkeit, Arroganz und Gleichgültigkeit.

Schon vor Corona waren Firmenpleiten, Bankenkrisen, Staatsverschuldung und Massenarbeitslosigkeit alltäglich vertraute Phänomene. Dass neue Probleme die gewaltigen Schieflagen der beendet geglaubten Krisen immer weiter verschlimmern würden, fiel keinem so recht ein. Die Gier der Märkte überspielt alle Zweifel am System.

 

Zugegeben, die Investition in Edelmetalle wird für Privatvermögende alleine nicht ausreichen, sich vor den ausufernden Konsequenzen falscher Krisenrettungen zu schützen. Die Rechnung für die Kosten der Coronarettung erhält jeder, der noch Vermögen besitzt. Und weil die Stabilität des Geldwertes geopfert wird, ist jeder klug beraten, der sein Geld in werterhaltendes Gold eintauscht. Anleger haben die Wahl zwischen Münzen, Barren oder Wertpapieren. Wer sich explizit für Krisenzeiten absichern will, sollte physisches Gold erwerben. Wer auf Gold setzt, hat die Chance sein Vermögen zu retten.

 

Der aktuelle Goldpreis notiert 1.811,28 USD (1.528,36 EUR) Wechselkurs EUR / USD 1,1846

Stand 01.09.2021; 16:52 Uhr.



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