16.09.2021

Physisches Gold – Mehr als nur nah dran am eigenen Vermögen

Während Gold-Indexprodukte bei Anlegern und institutionellen Investoren an Faszination verloren haben - goldgedeckte Fonds wurden im 1. Quartal 2021 im Milliardenwert verkauft - hat der physische Goldmarkt in Form von Münzen und Barren im gleichen Zeitraum das Minus teilweise wieder ausgeglichen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal waren es immerhin 36 Prozent. In Tonnen ausgedrückt ungefähr 340.

 

Diese ungewöhnliche Zweiteilung des Goldmarktes wird von unterschiedlichen Käufergruppen bestimmt. Die, die kurzfristig denken und den Goldpreis tagtäglich im Blick haben, um bei An- und Verkauf hohe Rendite zu erzielen. Und die anderen, die ohne „Zockerinteressen“ ihr Vermögen langfristig gesichert sehen wollen und deshalb den sicheren physischen Goldhafen angesteuert haben.

 

Der Grund, warum viele Deutsche ihr Vermögen gerade in physisches Gold investieren und immer weniger in börsengehandelte Indexprodukte (ETPs), Fond, ETFs oder Aktien, liegt in ihrer ureigenen DNA begründet. Der Deutsche hat traditionell Angst vor Inflation. Er liebt daher die Vorsicht, die Sicherheit, schätzt aber vor allem aber das Berechenbare. Und Gold steht genau für diese Tugenden.

 

Während sich viele Länder kaum daran stören, dass ihre Inflationsrate durch die Decke schießt, hat der Deutsche ein ganz anderes und viel sensibleres Verhältnis zur Inflation. Wohl auch, weil die deutschen Geschichtsbücher voll sind von katastrophalen Fehlentscheidungen, Währungsabstürzen und Geldentwertungen. Darum setzen viele Bürger dieses Landes auf Sicherheit. Nicht umsonst werden in Gold eingetauschte Kapital- und Wertanlagen mit dem viel zitierten und fast schon überstrapazierten Begriff „sicherer Hafen“ bedacht.

 

Anleger in Gold werden von erfahrenen und seriösen Edelmetalldienstleistern wie die Berliner valvero Sachwerte GmbH offen und ehrlich beraten. Was die möglichen Renditen betrifft, werden auch die Experten von valvero nichts beschönigen können. Sie wissen aber, dass Renditen nur über den Goldpreis zustande kommen, sprich über Preisschwankungen und Preisdifferenzen bei An- und Verkauf. Ihre Erfahrungen zeigen aber auch, dass lang gehaltene Goldanlagen kontinuierliche Renditen einbringen. Und das bei garantierter Werterhaltung des eingetauschten Vermögens.

Die einfache Regel bei physischem Goldankauf lautet: je größer die Einheit, desto günstiger der Preis. Wer

sich unschlüssig fühlt, ob Barren oder Münzen die richtige Option sind, sollte die eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten mit den Ratschlägen seines ausgewählten Edelmetallshops in Einklang bringen. Münzen haben den Vorteil eine etwaige Sammlerleidenschaft mit einzubinden.

Eine Goldanlage für schlechte Zeiten präferiert dagegen die physische Goldanlageform Barren.

 

Die Lehren einer physischen Goldanlage:

 

Um nötiges Vertrauen für eine Anlageoption entstehen zu lassen, bedarf es mehr als geschönte und immer wieder neuaufgelegte Renditevokabeln in modernen Hochglanzbroschüren und bunt blinkenden Internetseiten. An sich braucht es nur Vertrauen und Wertbeständigkeit. Und genau damit punktet Gold. Und immer wieder aufs Neue.

 

Der aktuelle Goldpreis notiert 1.792,59 USD

(1.516,59 Euro)

Der Wechselkurs EUR / USD notiert 1,1821; Stand 08.09.2021; 18:00Uhr.



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