30.09.2021

Gold steht für eine eigene Währung

Ob Goldanleger eine Dividendenstrategie verfolgen oder einen eher risikoärmeren mittel- bis langfristigen Anlagehorizont – die Entscheidung pro Gold ist in Zeiten, in denen Hoffnung mehr Raum bei Menschen einnimmt als Gewissheit, die absolut richtige!

 

Wenn es um zusätzliche Altersvorsorge geht und Vermögenssicherung in Krisenzeiten, ist eine physische Goldanlage in Form von Barren und Münzen das passende Instrument der Stunde. Gerade in diesen inflationären Hochzeiten birgt das jahrtausendalte Edelmetall Sicherheit und Vertrauen.

 

Ja, Gold erwirtschaftet keine Zinsen oder Dividenden und birgt ein Währungsrisiko, da der Goldpreis in Dollar notiert und zum aktuellen Wechselkurs in die jeweilige Landeswährung umgerechnet wird. Ja, und der Goldpreis ist auch volatil (sprunghaft, unbeständig) und birgt das Risiko von Verlusten. Wohl wahr!

Aber das war es dann auch schon mit den wenigen sogenannten Nachteilen einer Investition in Gold.

 

Dem gegenüber stehen eine ganze Reihe von entscheidenden Vorteilen einer Geldanlage in Gold:

 

Gold ist Geld und bietet sofort Liquidität

Gold ist eine Krisenwährung und wird weltweit als Zahlungsmittel anerkannt

Gold ist ein Sachwert

Gold ist endlich und kann nicht physisch hergestellt werden

Gold bewahrt die Kaufkraft

Bei zwölfmonatiger Haltedauer sind Gewinne aus dem Handel mit physischem Gold einkommensteuerfrei

 

Der aktuelle Weltmarktpreis für Gold - auch Spotpreis genannt - hat seit seinem Höhenflug über die 2.000 USD-Marke im August 2020 mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Nicht zuletzt hat Corona den Goldpreis in beide Richtungen maßgeblich beeinflusst. Die Performance des gelben Edelmetalls bestätigt in den letzten acht Monaten die dem Gold immer wieder zugeschriebene Volatilität (Schwankung). Es geht mal rauf, mal runter, mal seitwärts und wieder zurück.

 

Wie überall am Markt bestimmen unter anderem Angebot und Nachfrage den Goldpreis. Wird ein Produkt mehr nachgefragt als angeboten, steigt der Preis. Das gleiche gilt im umgekehrten Fall. Primär wird aber die Beeinflussung des Goldpreises durch die so genannten Big Player getätigt. Dazu zählen Zentralbanken, Investmentgesellschaften und Minengesellschaften sowie Spekulationen. Aber auch kurzfristig eintretende Ereignisse wie die Finanzkrise 2008, die Corona-Pandemie 2019/20 oder verlorenes Vertrauen in Regierungen haben Einfluss auf die Goldpreisentwicklung.

Dass der Normalfall aber auch die berühmte Ausnahme kennt, auch dafür ist der Goldpreis gut. Gold wäre nicht Gold, würde sich sein Kurs nicht auch hin und wieder und ohne Ansage gegenläufig zu Krisen am Aktien- oder Immobilienmarkt bewegen. Erfahrene Anleger kennen die „Launen“ des Goldpreises. Sie kennen aber auch die Preisentwicklung der letzten Jahrzehnte.

Gold notierte 1975 bei 165,50 USD. 2010 stand Gold bereits bei 1.105 USD.

 

Der aktuelle Goldpreis notiert 1.725,66 USD (1.487,14 EUR). Stand: 29.09.2021; 20:51 Uhr.

 

Das Wissen, wie kontinuierlich sich Gold in dieser Zeit nach oben entwickelt hat, gibt Anlegern und Investoren bei jedem Goldkauf das Gefühl, ihr Geld richtig investiert zu haben.

Der hohe Goldpreis verleitet mitunter auch zum Verkauf. Anleger und Besitzer von Goldschmuck können daher auch Gewinne machen.



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