20.06.2017

Anonymer Gold- und Silber-Ankauf in Gefahr - Die Kleinen hängt man auf!

Anonymer Gold- und Silber-Ankauf in Gefahr - Die Kleinen hängt man auf! 

Die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik des Chefs der Europäischen Zentralbank Mario Draghi, wirken sich schon seit geraumer Zeit auch auf Kleinsparer aus. Und zwar richtig negativ. Dass auch sie Auswege suchen ihr Erspartes zu retten, in dem sie es in Edelmetalle wie Gold und Silber anlegen, darf doch niemanden ernsthaft überraschen. Verwunderlich ist da schon eher die unglaubliche Entscheidung, die Grenze für anonyme Tafelgeschäfte aus dem Nichts heraus von 15.000 Euro auf 10.000 Euro herabzusetzen.

Sicherlich sind Silber- und Goldanlagen heutzutage nicht mehr nur Sache der Reichen und Superreichen. Auch "Otto-Normalverbraucher" reagiert mittlerweile mit etwas weniger Euro-Einsatz auf die unsichere Wirtschaftslage. Man mag es gar nicht zu Ende denken, dass der anonyme Gold- und Silber-Ankauf in naher Zukunft nicht mehr möglich sein wird, weil die staatliche Kontrolle den Erwerb von Edelmetallen - man möchte fast sagen "stasiähnlich" beäugt. Und wenn im gleichen Atemzug der 500-Euro-Schein aus dem Geschäftsleben verschwindet, dann bekommt der Kleinsparer schwarz auf weiß von "SEINEM" Staat die Gewissheit serviert, dass die Zeit der elementaren Freiheiten sich dem Ende zuneigt. Dabei bleibt zu hoffen, dass sein Mut zum Aufbegehren nicht auch noch der Vergangenheit angehört. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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