07.09.2022

Wenn die Politik auf Kosten der Bürger nicht weiter weiß

Anleger sind in Zeiten der Turboinflation und Gelddruckhysterie gut beraten, Gold in ihr Portfolio aufzunehmen. Außerhalb des Finanzsystems und in physischer Form wie Münzen oder Barren. Physisches Gold ist eine Versicherung für Krisenzeiten und für den Fall der Fälle. Und der scheint gar nicht so unrealistisch weit entfernt zu sein, wenn man der wankelmütigen Politik zuschaut.

 

Die Geschichte lehrt uns, dass Papiergeldwährungen in der Vergangenheit immer nur eine begrenzte Lebensdauer aufzuweisen hatten. Die eher hilflosen Antworten darauf waren Währungsreformen. Lernen aus Fehlern, Fehlanzeige.

 

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Welt im Jahre 2022 wieder vor einem derartigen Szenario steht, wo sich der Schuldenstand der Industrienationen unendlich anzuhäufen droht und das Währungsgefüge wieder einmal mehr ins Wanken bringt. Zwar erholt sich gerade die Weltreservewährung US-Dollar, aber wie lange das noch gutgeht, weiß keiner. Auch der Euro erlebt gerade ein währungstechnisches Waterloo. Er ist nur noch einen Dollar wert, und die Zeichen, dass sein Pfeil noch weiter nach unten zeigt, lassen bei dem stabilen Abwärtstrend der Europäischen Gemeinschaftswährung nicht Gutes erahnen. Ein unkoordinierter Euro-Crash hätte fatale Konsequenzen.

 

Der sog. “Ottonormalverbraucher“ - also der durchschnittliche Konsument ohne besondere Ansprüche mit durchschnittlichem Einkommen - ist derweil zum Zuschauen verdammt. Er steht vor fast unlösbaren Problemen des Alltags, seine Sorgen und Fragen werden gerademal in TV-Talkshows sekundengezählt angeschnitten. Antworten auf die Krisen unserer Zeit werden auf Faktenchecks verwiesen. Sogenannte „Rettungspakete haben Hochkonjunktur. Die Resonanz darauf ist eher enttäuschend, oder sollte man besser sagen „beschämend“? Also auch wieder Fehlanzeige.

 

Was passiert mit hart erarbeitetem Geld, wenn die Mieten unbezahlbar werden, wenn die Energiepreise durch die Decke gehen, wenn der Pflegeplatz die Rente sprengt, wenn die geplanten finanziellen Absicherungen nur noch ein Bruchteil vom Ersparten wert sind? Das sind keine Füllfragen, das sind Existenzfragen die ans Eingemachte gehen. Und genau darum geht es, wenn Menschen sich überlegen, ihr Erspartes in die Zeit nach dem Erwerbsleben hinüber zu retten.

 

Ja, die Zeiten haben sich geändert, und sie sind alles andere als rosig. Es gibt aber Dinge, die kann man selbst in die Hand nehmen. Darunter fällt auch die eigene Vorsorge. Eine Vorsorge, die das gesparte Geld vor Menschen gemachten Währungsirrsinn rettet.

 

Ein Rückblick auf die Währungsreform von 1948 zeigt, wer Gold hatte, war geschützt. Während schuldenfreie Wohnungen und Häuser mit Zwangshypotheken belastet wurden, machte das gelbe Edelmetall einen Gewinn von 1.438 Prozent. Der Umtausch von Gold in das neue Geld passierte so gut wie reibungslos. Experten gehen davon aus, dass Gold sich auch bei einer kommenden Währungsreform als die beste Anlageform behauptet.

Vermögen in werterhaltendes Gold zu tauschen ist noch immer die effektivste Kapitalanlage. Unter den vielen Goldanlageoptionen zeichnet sich besonders physisches Gold in Form von Barren und/ oder Münzen als risikoärmste Anlagemöglichkeit aus. Wer sich für Barren entscheidet, sollte kleine Stückelungen bevorzugen. Der Rückeintausch in Geld oder anderen Sachwerten gestaltet sich problemloser.

 

Der aktuelle Goldpreis notiert 1.701,73 USD (1.721,07 EUR) Der Wechselkurs EUR / USD: 0,9884;

Stand 07.09.2022, 13:42 Uhr.

 



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