07.07.2017

Flash Crash, oder doch mehr als nur ein

Flash Crash, oder doch mehr als nur ein "Minuten-Wackler"?

Im ersten Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl war er Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Ein Satz bleibt für alle Zeiten mit ihm, Norbert Blüm, untrennbar verbunden. "Die Rente ist sicher." 

Gute Dreijahrzehnte später weiß man, dass es auch anders laufen kann und dadurch auch vieles relativiert werden muss. Menschen, die sich auch aus dem genannten Grund der sicheren Kapitalanlage Gold und Silber zugewendet haben, zuckten letzten Montagvormittag genauso zusammen, wie die Rentnerinnen und Rentner, denen eine Ewigkeitsrente versprochen wurde. Hatten sie doch bis dahin die Gewissheit verinnerlicht, dass Gold eine stabile Kapitalanlage ist. Egal wie katastrophal es auf den Finanzmärkten zugeht. 

Was war geschehen?
 
Binnen einer Minute verlor der Goldpreis 1,5 Prozent an Wert bei gleichzeitigem Anstieg des Handelsvolumens auf 1,8 Millionen Unzen. Experten wie der Rohstoffanalyst Daniel Briesemann wiegelten beruhigend ab mit der Erklärung, dass wohl ein sogenannter "Fat Finger" bei einer Verkaufsorder Volumen mit Anzahl verwechselt, und diesen sogenannten "Flash Crash" hervorgerufen haben muss. "Schon ein kleiner menschlicher Fehler", so der Commerzbankanalyst, "kann eine derartige Abwärtsspirale auslösen." Die Quintessenz für Gold- und Silber-Anleger: Im Gegensatz zu einer dauerhaft falschen Finanz- und Wirtschaftspolitik werden im Rohstoffhandel menschlich erklärbare Fehler sofort korrigiert. Gold und Silber sind sicher! Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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