12.07.2017

G 20-Gipfeltreffen - Alle Jahre wieder!

G 20-Gipfeltreffen - Alle Jahre wieder!

Jedes Jahr um die gleiche Zeit gipfelt es. Dann nämlich treffen sich die Wichtigen und Mächtigen dieser Welt, um die selbstgemachten Probleme und Versäumnisse in einem luxuriösen "Establishment-Ambiente" zu erörtern. Von G7 über G8 bis G20. Es werden immer mehr am Tisch der global Player. Was ja nicht schlecht sein muss. Aber es werden immer weniger dazu eingeladen, um die es eigentlich geht. Gemeint sind die, die irgendwo am anderen Ende der Welt alles das ausbaden müssen, was in schnieken Tagungsräumen ausgekungelt, und mit nationalen Egoismen der Menschheit als zukunftsweisende Weltpolitik verkauft wird.

Was zu Zeiten der Grandseigneure Helmut Schmidt und Valérie Giscard d'Estaing noch G7 hieß und als reiner Weltwirtschaftsgipfel galt, hat sich zum 12. Mal zu einem Gipfeltreffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer gemausert. Im gleichen Maß wie die Anzahl der teilnehmenden Gipfelstürmer zugenommen hat, hat sich aber leider auch die demokratische Legitimität einiger Staatenlenker nebst ihrer guten Absichten fast bis zur Unkenntlichkeit zurückgebildet. Stellvertretend für diese Spezies, die den Protektionismus wieder hochleben lassen wollen, stehen in diesen unsicheren Tagen die selbstverliebten Herren Demokraten Putin, Trump und Erdogan. Sie haben für sich und die Welt nur Gutes im Sinn. Und zwar in der Reihenfolge!

Turnusgemäß hat Deutschland 2017 den Vorsitz dieser Massenveranstaltung. Und wer den Vorsitz hat, darf entscheiden, wo und wann gegipfelt wird. "The Winner is: Hamburg". So wollte es die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dort traf sich jetzt wie gewünscht die 20er-Runde nebst Vertretern wichtiger Organisationen als auserwählte Vertreter von zwei Drittel der Weltbevölkerung ...und Putin und Trump - die zwei Super-Egos - zum ersten Mal. Ihre wuchtigen Themen wie Klimaschutz, Freihandel, Frauen, Terrorismusbekämpfung und Flüchtlingskrise sollten ihre guten Absichten fett unterstreichen, die Welt sicherer, lebenswerter und erträglicher machen zu wollen. Herausgekommen ist eine von Sherpas glatt gebügelte Absichtserklärung im Bereich des Freihandels. Der Rest liegt quasi mehr oder weniger immer noch in "Schutt und Asche", wie einige Hamburger Stadtviertel auch, in denen Linksautonome ihre "Unmeinung" zum Ganzen ein wenig anders als üblich zum Ausdruck gebracht haben.
Die Entwicklung macht Angst. Dass G-Formate auch im Dissens enden können ist so neu nicht. Es geht schon lange nicht mehr um gemeinsame Ziele.

Auch wenn Protektionismus der total falsche Weg ist, dem normalen Bürger bleibt da nur noch sich selbst mit Leib und Leben in Sicherheit zu bringen. Und gegen finanzielle Absichtserklärung der Großen bleibt ihm die Möglichkeit, im sicheren Edelmetallmarkt Stabilität für sein Erarbeitetes zu schaffen. Gold und Silber halten, was sie über Jahrtausende versprechen. Im Gegensatz zu ...! Ach, lassen wir das. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin


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